6 Tipps für die externe Nachhaltigkeitskommunikation!

Transparenz und Ehrlichkeit

Nachhaltigkeitskommunikation setzt voraus, dass transparent, authentisch, nachvollziehbar, nachprüfbar und faktenbasiert kommuniziert wird. Sollte ein definiertes Ziel nicht oder nur teilweise erreicht worden sein, oder ein Meilenstein nicht der Idealvorstellung entsprechen: auch das gehört offen kommuniziert, um die Defizite in Zukunft angehen zu können.

Greenwashing vermeiden

Unwahrheitsgemässe, missverständlich oder zu positive Darstellungen müssen bei der Nachhaltigkeitskommunikation vermieden werden. Ansonsten laufen Unternehmen Gefahr, Greenwashing zu betreiben. Das gilt es in jedem Fall zu vermeiden.

An wen richte ich mich und wie? Stakeholder richtig ansprechen

Entscheidend ist, dass Unternehmen die für sie relevanten Stakeholder ansprechen und sich die Frage stellen, wo sich ihre Stakeholder aufhalten, welche Themen sie interessieren und über welche Plattformen und Kanäle sie ihre Informationen beziehen. Auch die Wahl der Medien ist entscheidend. Informieren sich Stakeholder eher über Fachmedien, Branchennewsletter oder Wirtschaftsmedien? Wenn das geklärt ist, können für die jeweiligen Stakeholder Inhalte, Storytelling, PR-Inhalte und Botschaften entwickelt werden. Entscheidend ist die Hochwertigkeit der Inhalte, passend zu den Stakeholdern: Qualität geht hier vor Quantität.

Community Management als Steuerungs- und Interaktionstool

Viele Stakeholder, darunter auch Entscheidungsträger, nutzen Social Media Plattformen zunehmend als Informationsquelle. Bei der Bespielung der Kanäle sollte man immer ein Auge auf die Community und ihre Reaktionen auf die Inhalte haben. Eine rasche und konstruktive Reaktion auf Kommentare, Fragen, Hinweise oder auch Bemerkungen ist gerade auch bei kritischen Äusserungen wichtig. Man sollte nicht den Fehler machen und kritische Fragen ignorieren. Das straft die Community im Zweifel ab.

Storytelling schafft Neugierde und macht das Thema spannend

Qualitativ hochwertige und vor allem authentische und belastbare Inhalte sind bei der Nachhaltigkeitskommunikation entscheidend. Kreatives Storytelling ist angesagt: die Strategie, Projekte, Massnahmen können leidenschaftlich erzählt werden – mit den Beweggründen, Meilensteinen, Herausforderungen, warum man das macht und den Menschen, die sich dafür einsetzen. Emotionen und Leidenschaft und authentische Gesichter stärken das Image eines Unternehmens und machen es erlebbar und nahbar.

Visualisierung macht Fakten einprägsam

Gerade, wenn Zahlen und Fakten kommuniziert werden, ist eine klare und attraktive Visualisierung ein grosser Vorteil. Zahlen und Fakten sind dasFundament der Nachhaltigkeitskommunikation. Das heisst aber nicht, dass sie als reiner Text aufbereitet werden müssen. Datagramme, interaktive Grafiken, kurze Erklärvideos, Bilder und auch Roadmaps veranschaulichen Fakten attraktiv und sorgen dafür, dass sie im Gedächtnis hängen bleiben.