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	<title>Bettina Gebhardt, Author at Kontx Kommunikation</title>
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		<title>Corporate Influencer: Den Unterschied machen die Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 14:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog DE]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Influencer]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Kraus<br /><strong>Dipl.-Komm.-Designer</strong><br /><strong>Freiberuflicher Creativ Direktor</strong><br /><strong>Langjähriger Kreativdirektor-Partner von Kontx Kommunikation</strong></p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.linkedin.com/in/marzia-sansoni/"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="738" height="738" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO.png" alt="" class="wp-image-5734 size-full" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO.png 738w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-300x300.png 300w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 738px) 100vw, 738px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Marzia Sansoni, PR Consultant bei&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a>&nbsp;</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/marzia-sansoni/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="552" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-Neu-Webinar-1024x552.jpg" alt="" class="wp-image-5908" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-Neu-Webinar-1024x552.jpg 1024w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-Neu-Webinar-300x162.jpg 300w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-Neu-Webinar-768x414.jpg 768w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/08/Screenshot-Neu-Webinar.jpg 1091w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><em>Wie können Unternehmen erfolgreich mit Corporate Influencern arbeiten. Drei erfahrene Praktiker: Jürgen Schmitt (ehemaliger Banker, heute Corporate Content Creator), Silva Imken (Marketingleiterin bei Dr. Hauschka) und Petra Bernhardt (Pionierin und Beraterin für Corporate-Influencer-Programme) teilten ihre Erfahrungen, Erfolge und Stolpersteine im Gespräch mit Bettina Gebhardt von Kontx Kommunikation.</em></p>



<p><em><strong>Im Zentrum stand die Erkenntnis:</strong> Menschen folgen Menschen, nicht Logos. Authentizität, Persönlichkeit und echte Interaktion sind entscheidend. Tools allein reichen nicht. Erfolgreiche Corporate Influencer kombinieren fachliche Kompetenz mit persönlichen Einblicken, binden ihre Community aktiv ein und verstehen Social Media als Dialog, nicht als Einbahnstrasse.</em></p>



<p><em><strong>Die wichtigsten Take Aways für Unternehmen: </strong>Klein anfangen, Freiwillige fördern, individuelle Stärken nutzen und den Beteiligten Zeit geben, ihre Stimme zu entwickeln. Corporate Influencer sind keine Modeerscheinung, sondern eine langfristige Chance für Markenaufbau, Recruiting und Kundenbindung, vorausgesetzt, Menschen und nicht nur Plattformen stehen im Mittelpunkt.</em></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Jürgen, du bist ehemaliger Vollblut-Banker bei der Deutschen Bank und jetzt Vollblut Corporate Content Creator.</strong></h4>



<p><strong>Jürgen:</strong> Ich bin vom Handel in die Content Creation gekommen. 22 Jahre war ich Händler an der Börse. Dann war der Job plötzlich weg und ich musste mich neu orientieren. Wenn man über den Tellerrand schaut, findet man viele Themen, die sich auch auf Social Media darstellen lassen. Das war meine Idee: Lasst uns darüber reden.</p>



<p>Ich sehe mich nicht als Influencer, sondern als Corporate Content Creator. Das „I“ steht für mich für Inspiration und Information. Ich gebe Einblicke in meinen Job.</p>



<p>Ich bin intrinsisch motiviert aus dem Handel gekommen, wurde gekündigt und wollte etwas Positives daraus machen. In der Bank war ich jemand, der von sich aus aufgestanden ist und gesagt hat: „Lass uns darüber reden.“ Durch meinen fachlichen Hintergrund kann ich Themen fundiert erklären. Das tut der Bank gut.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was ist &#8222;expedition finance&#8220;?</strong></h4>



<p><strong>Jürgen: </strong>Das habe ich vor fünf Jahren gestartet. Es ist kuratierter Content der Bank: Trends und Themen von morgen, ohne Werbung für Produkte oder Dienstleistungen. Wir beleuchten Zukunftsthemen, die die Bank, die Finanzindustrie und unsere Kundschaft betreffen. Wenn man solche Themen anstösst, kommt die Fantasie der Leute ins Spiel und damit Ideen und Inputs. Reagiert man konstruktiv, entstehen tolle Diskussionen und Reichweite.</p>



<p>Unterstützt wird das durch meinen eigenen Account, Menschen folgen Menschen. Auf der Corporate-Seite poste ich einmal pro Woche, aber auf meinem privaten Account kann ich zusätzlich erzählen, wo ich bin, welche Ideen wir haben, und auch die Community einbeziehen. Oft nehme ich deren Fragen direkt mit in unsere Clips. Es ist von der Community für die Community.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Silva, Du gehst sehr anders an das Thema heran. Du postest auch viel über Recruiting, Mitarbeiterbindung und Aktionen wie die Rosenwoche. Was bedeutet Corporate Influencer für dich?</strong></h4>



<p><strong>Silva:</strong> Ich teile Themen, die mich bewegen. Mir ist gar nicht so bewusst, dass ich als Corporate Influencerin wirke. Mit meinem PR-Hintergrund habe ich Social Media früher vor allem genutzt, um für meine Arbeitgeber die Werbetrommel zu rühren z. B. für Awards oder Produkte. Persönliche Stories hätte ich früher nie geteilt, weil ich dachte, das interessiert niemanden.</p>



<p>Das mit dem HR-Fokus hat seinen Grund. Meinen Arbeitgeber Wala Schweiz, der Dr. Hauschka und Wala Arzneimittel vereint, ist ein KMU und nicht so bekannt. Recruiting war schwierig. Wir hatten Probleme mit Fluktuation Also habe ich angefangen, auf LinkedIn aktiv zu werden, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Das hat funktioniert, und ich habe mich getraut, mehr auszuprobieren. Eine Zeit lang hielten mich viele für HR-Verantwortliche. Heute spiele ich Themen, die mich beschäftigen, authentisch und ohne mich zu verstellen. Meine kleine Community versteht und schätzt das.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Petra, Du hast 2017 leicht angefangen und 2019 durchgestartet, als das Thema noch kaum jemand kannte. Wie kam es dazu?</strong></h4>



<p><strong>Petra: </strong>Ich war immer ruhelos, Stillstand ist nichts für mich. Ich habe nach Themen gesucht, die für mein Unternehmen relevant sein könnten. Damals habe ich gemerkt: Wir brauchen die Mitarbeitenden, um die Marke zu stärken. Also habe ich ihnen gezeigt, wie Social Media funktioniert. LinkedIn war für mich das wichtigste Business-Netzwerk. Ich habe interne Strukturen verändert, Newsletter neu gestaltet und Formate wie „Mitarbeitende der Woche“ eingeführt.</p>



<p>Damals hatte der Begriff „Corporate Influencer“ in Deutschland noch keinen Bekanntheitsgrad. 2018 habe ich den ersten Corporate Influencer Day organisiert mit 50 Teilnehmenden. Heute sind es 500, und ich berate Unternehmen beim Aufbau solcher Programme.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Du hast vielen Unternehmen die Augen geöffnet. Du sagst, es geht nicht um Tools, sondern um Menschen.</strong></h4>



<p><strong>Petra:</strong> Tools sind nur Mittel zum Zweck. Wenn die Leute nicht verstehen, warum sie etwas tun, nicht motiviert sind, bringt das beste Tool nichts. Viele Unternehmen kaufen Lizenzen und sagen: „Jetzt macht mal.“ Aber ohne Schulung, Hilfestellung und Feedback passiert nichts.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Jürgen, du sagst „Menschen folgen Menschen“. Was heißt das für dich?</strong></h4>



<p><strong>Jürgen:</strong> Egal, wie gross die Organisation ist, wahrgenommen werde ich als Person. Mein Gesicht, meine Stimme, meine persönliche Perspektive schaffen Vertrauen. Finanzthemen sind oft trocken, aber persönliche Anekdoten machen sie zugänglicher. Vertrauen ist die Basis, gerade in der Finanzbranche.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Silva, hast du keine Sorge, zu viel Persönliches zu posten?</strong></h4>



<p><strong>Silva:</strong> Nein, weil ich immer in einem für mich akzeptablen Rahmen bleibe. Ich erzähle nichts, was mir unangenehm oder anderen peinlich wäre. Genau dieser persönliche Einblick macht es interessant. Reine Unternehmensnews wirken wie Pressetexte und das interessiert auf LinkedIn niemanden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Petra, wie balanciert man Persönliches und Unternehmensbotschaften?</strong></h4>



<p><strong>Petra:</strong> Jeder muss selbst entscheiden, wie viel er preisgibt. Ganz ohne Persönlichkeit funktioniert es nicht. Ich empfehle, klein anzufangen, mit einem Foto vom Arbeitsplatz oder eine kurze Alltagsszene. Das schafft Vertrauen und macht Botschaften glaubwürdig.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Jürgen, Du betonst, dass Social Media keine Einbahnstrasse sein kann. Hast Du ein Beispiel für eine Community-Einbindung?</strong></h4>



<p><strong>Jürgen:</strong> Viele. Vor einem Krypto-Interview habe ich beispielsweise auf LinkedIn gefragt, welche Fragen ich stellen soll. Die Community hat spannende Vorschläge gemacht, von denen einige ins Gespräch eingeflossen sind. Das stärkt die Bindung.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Silva, hast Du schon mal ähnliches erlebt?</strong></h4>



<p><strong>Silva:</strong> Ja, das kommt immer wieder vor. Bei einer Produktfrage zum Beispiel, die in eine Diskussion über Nachhaltigkeit führte. Das habe ich dann zum Anlass genommen, das Thema zu vertiefen. Der Beitrag löste viele Kommentare aus, weil es nicht nur Werbung war.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Petra, dein Beispiel?</strong></h4>



<p><strong>Petra: </strong>Als ein Unternehmen Social-Media-Aktivitäten seiner Mitarbeitenden stoppen wollte, gab es eine grosse Diskussion. Viele brachten konstruktive Vorschläge ein und das Unternehmen ist teilweise zurückgerudert. Das zeigt die Kraft einer Community.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Reichweite ist also nicht alles?</strong></h4>



<p><strong>Petra:</strong> Genau. Ohne echte Gespräche ist Reichweite wertlos.</p>



<p><strong>Jürgen:</strong> Lieber 500 aktive Mitdenker als 5.000 stille Mitleser.</p>



<p><strong>Silva:</strong> Sehe ich genauso. Engagement ist der eigentliche Wert.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tipps für Unternehmen, die starten wollen?</strong></h4>



<p><strong>Petra: </strong>Klein anfangen, mit Freiwilligen. Erfolge sichtbar machen.</p>



<p><strong>Jürgen:</strong> Freiheit und Vertrauen geben. Authentizität ist entscheidend.</p>



<p><strong>Silva:</strong> Unterstützen, aber die Menschen sie selbst bleiben lassen. Geduld haben, es ist Sprint sondern ein Marathon.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Vielen Dank euch dreien für die Einblicke.</strong></h5>



<p>Kontx Kommunikation unterstützt Organisationen beim Aufbau entsprechender Initiativen durch strategische Beratung, Coaching der Mitarbeitenden, Optimierung von LinkedIn-Profilen sowie die Entwicklung passender Content-Strategien. Ziel ist es, authentische und relevante Inhalte zu schaffen, die sowohl intern als auch extern Wirkung entfalten. <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-corporate-influencer/">https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-corporate-influencer/</a></p>
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		<title>Canva AI: Mit magischen Tools zu beeindruckenden Designs für starkes Brand Building</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 14:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog DE]]></category>
		<category><![CDATA[Brand Building]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peter Kraus<br /><strong>Dipl.-Komm.-Designer</strong><br /><strong>Freiberuflicher Creativ Direktor</strong><br /><strong>Langjähriger Kreativdirektor-Partner von Kontx Kommunikation</strong></p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.linkedin.com/in/marzia-sansoni/"><img loading="lazy" decoding="async" width="738" height="738" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO.png" alt="" class="wp-image-5734 size-full" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO.png 738w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-300x300.png 300w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 738px) 100vw, 738px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Marzia Sansoni, PR Consultant bei&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a>&nbsp;</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/marzia-sansoni/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/ChatGPT-Image-28-mag-2025-16_12_57-1024x683.png" alt="" class="wp-image-5735" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/ChatGPT-Image-28-mag-2025-16_12_57-1024x683.png 1024w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/ChatGPT-Image-28-mag-2025-16_12_57-300x200.png 300w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/ChatGPT-Image-28-mag-2025-16_12_57-768x512.png 768w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/ChatGPT-Image-28-mag-2025-16_12_57.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Generative <a href="https://www.kontx.ch/storytelling-mit-ki/">KI</a> erobert das Internet im Sturm – und das aus gutem Grund.</p>



<p>Sie revolutioniert die Content-Erstellung, unterstützt die Sichtbarkeit von Marken durch aussergewöhnliche Designs und Bilder, beschleunigt Arbeitsabläufe und hilft dabei, kreative Blockaden zu überwinden. Mit wachsender Bedeutung integrieren immer mehr Plattformen KI-Funktionen in ihre bestehenden Tools, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und das Thema Brand Awareness durch einzigartige Bildwelten effizienter zu gestalten.</p>



<p>Ein besonders herausragendes Beispiel ist Canva.</p>



<p>Rund um Canva AI und die sogenannten <strong><em>magischen Tools</em></strong> gibt es derzeit viel Aufsehen. Sie versprechen, das Designen einfacher, schneller und kreativer zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong><strong>Was ist Canva AI?</strong></strong></strong></h2>



<p>Canva AI ist das intelligente Herzstück der bekannten Designplattform Canva, angetrieben von fortschrittlichen Algorithmen und KI-Technologie.</p>



<p>Die KI-gestützten Tools sind im <strong>„Magic Studio“</strong> des Canva Dashboards gebündelt und bieten eine Vielzahl leistungsstarker Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Magic Eraser</li>



<li>Hintergrundentferner (Background Remover)</li>



<li>Magic Switch</li>



<li>Magic Morph</li>



<li>Magic Grab</li>



<li>Magic Expand</li>



<li>Magic Animate</li>
</ul>



<p>Diese Tools sind darauf ausgelegt, kreative Prozesse zu vereinfachen, die Effizienz zu steigern und neue gestalterische Möglichkeiten zu eröffnen, ob beim Bearbeiten von Bildern, Umwandeln von Texten oder Animieren von Inhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie <strong>erstellt man KI-generierte Bilder mit Canva?</strong></strong></strong></h2>



<p>Mit dem Tool <strong>„Magic Media“</strong> entfällt die mühsame Suche nach passenden Stockfotos im Internet, da es eigene, lizenzfreie Bilder, ganz ohne Urheberrechtsprobleme oder Pflicht zur Quellenangabe, generiert.</p>



<p>Um auf den KI-Bildgenerator zugreifen zu können, müssen User auf der Startseite von Canva auf <strong>„Canva KI“</strong> klicken und nach unten zum Tool „Bild“ scrollen und einen Prompt eingeben. Je präziser der Prompt ist, desto besser das Ergebnis. Sollte der erste Bilddurchlauf nicht zufriedenstellend sein, können jederzeit neue Bilder generiert werden, mit einem angepassten oder völlig neuen Prompt.</p>



<p>Der Canva AI Bildgenerator ist besonders hilfreich für Unternehmen und Content Creators, denn er ermöglicht: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Erstellung von Bildern für Produkte, die (noch) nicht existieren</li>



<li>mehr Kreativität bei der visuellen Gestaltung von Kampagnen und <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-storytelling/">Storytelling</a><strong> </strong></li>



<li>Zeitersparnis bei der Ideenfindung </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie nutzt man den Canva AI Foto-Editor?</strong></h2>



<p>Wenn User einen Teil eines Bildes durch ein Element ohne manuelle Bildbearbeitung ersetzen möchten, ist der <strong>„Magic Edit“</strong> das richtige Tool, um mit nur wenigen Klicks gezielt Bildbereiche zu verändern oder durch beliebige Inhalte zu ersetzen.</p>



<p><strong>So funktioniert der Canva AI Foto-Editor:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Bild hochladen, das<strong> </strong>bearbeitet werden soll.</li>



<li>Das Magic Studio öffnen und den <strong>„Magic Edit“</strong> auswählen.</li>



<li>Mit dem Pinsel den Bereich markieren, der verändert werden soll. oder aber das gesamte Bild markieren.</li>



<li>Text-Prompt eingeben,<strong> </strong>der präzise beschreibt, wie der markierte Bereich geändert werden soll.</li>
</ol>



<p><strong>Fertig:</strong> die KI liefert in wenigen Sekunden kreative Ergebnisse.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie nutzt man den Canva Magic Eraser?</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Das gewünschte Bild hochladen und auf „Foto bearbeiten“ klicken.</li>



<li>Es stehen verschiedene Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung, darunter Magic Expand, Magic Grab, Magic Eraser, BG Remover und Grab Text.</li>



<li>Den Bereich, der entfernt werden soll, mit dem Pinsel markieren. Die Pinselgrösse lässt sich für kleinere Details anpassen.</li>



<li>Besonders gut funktioniert er bei einfachen oder hellen Hintergründen. Bei komplexen oder detailreichen Hintergründen können die Ergebnisse noch recht ungenau ausfallen.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie nutzt man den Canva Magic Grab?</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Bild hochladen, aus dem ein Objekt oder ein Bereich übernommen werden soll und auf „Foto bearbeiten“ klicken.</li>



<li>&nbsp;<strong>„Magic Grab“</strong> auswählen – Canva erkennt automatisch das Hauptobjekt im Bild und schneidet es aus.</li>



<li>Das Objekt nun einfach per Drag-and-Drop in das Bild ziehen, in das es eingefügt werden soll.</li>



<li>Die Grösse und Position des Objekts können angepasst werden.</li>
</ol>



<p>Zusätzlich steht die Funktion <strong>„Grab Text“</strong> zur Verfügung, mit der Text aus einem Bild ersetzen werden kann. Canva stellt allerdings nur eine<strong> </strong>ähnliche Schriftart aus der eigenen Bibliothek bereit, nicht die Originalschrift, die im Bild hinterlegt ist<a id="_msocom_1"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Canva AI kostenlos?</h2>



<p>Einige Funktionen von Canva AI sind kostenlos nutzbar, allerdings mit Einschränkungen.<br>Um den vollen Funktionsumfang der KI-Features nutzen zu können, ist ein Upgrade auf den Pro Tarif erforderlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wer kann Canva AI nutzen?</strong></h2>



<p>Canva AI eignet sich für Unternehmen jeder Grösse. Von Start-ups über kleine und mittlere Betriebe, PR- und Kommunikationsagenturen bis hin zu grossen Unternehmen. Es unterstützt die User bei der Gestaltung von Designs oder dem Erstellen von Videos.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unser Fazit aus Sicht von Kommunikations-Profis</strong></h2>



<p>Canva AI bietet beeindruckende Möglichkeiten zur Erstellung und Bearbeitung von Bildern, Videos und Präsentationen.</p>



<p>Es gibt auch andere leistungsstarke <a href="https://www.kontx.ch/storytelling-mit-ki/">KI-</a>Tools<strong> </strong>wie <strong>ChatGPT</strong>oder <strong>Midjourney.</strong> Canva vereint viele dieser Funktionen an einem Ort.</p>



<p>Alles, was User tun müssen, ist, die KI-Funktionen kennenzulernen und in ihren Arbeitsablauf zu integrieren. Egal ob Start-up, Marketing oder Kommunikations-Team, Canva AI erleichtert den kreativen Prozess und spart wertvolle Zeit!</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Wie KI-Bilder das Storytelling verändern – und Marken neu formen</title>
		<link>https://www.kontx.ch/wie-ki-bilder-das-storytelling-veraendern-und-marken-neu-formen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2025 15:29:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog DE]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kontx.ch/?p=5661</guid>

					<description><![CDATA[<p>Peter Kraus<br /><strong>Dipl.-Komm.-Designer</strong><br /><strong>Freiberuflicher Creativ Direktor</strong><br /><strong>Langjähriger Kreativdirektor-Partner von Kontx Kommunikation</strong></p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.linkedin.com/in/darya-bachevskaya-zurich/"><img loading="lazy" decoding="async" width="738" height="738" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png" alt="" class="wp-image-3818 size-full" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png 738w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25-300x300.png 300w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 738px) 100vw, 738px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a>&nbsp;</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/?originalSubdomain=ch" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Warhol-Peter-2-1024x768.png" alt="" class="wp-image-5663" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Warhol-Peter-2-1024x768.png 1024w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Warhol-Peter-2-300x225.png 300w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Warhol-Peter-2-768x576.png 768w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Warhol-Peter-2-1536x1152.png 1536w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Warhol-Peter-2-2048x1536.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong><strong>KI-generierte Bilder: echt, fake oder the new normal?</strong></strong></strong></h2>



<p>Trump als Papst ist wohl das aktuell berühmteste KI-generierte Bild. KI-generierte Bilder beleben nicht nur die sozialen Medien, sie werden auch zunehmend in der Kommunikation und für <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-storytelling/">Storytelling</a> eingesetzt. Nicht alle KI-generierten Bilder lassen sich aber als solche identifizieren. Wie verändert KI die Markenkommunikation in der Zukunft? Welche Chancen und welche Herausforderungen birgt sie? Wir haben mit Peter Kraus, Dipl.-Komm.-Designer &amp; Freiberuflicher Creativ Direktor sowie langjähriger Partner von Kontx Kommunikation gesprochen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie werden KI-generierte Bilder Werbung, Storytelling und <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-brand-building/">Markenkommunikation</a> verändern?</strong></strong></h2>



<p>Die Kommunikationsbranche wird sich durch KI-generierte Texte, Bilder und Informationen noch mehr perfektionieren und vielseitiger aufstellen. Die Geschwindigkeit und Effizienz der Content-Produktion wird substanziell steigen, da Marken in wenigen Sekunden neue visuelle Konzepte erstellen können. Der Content wird individueller sein. Der sogenannte «hyperpersonalisierte Content» wird sich dynamisch – basierend auf Zielgruppen, Stimmungen und individuellen Vorlieben – anpassen. Markenauftritte werden flexibler, da Unternehmen mithilfe von KI ihre Bildsprache ständig weiterentwickeln und ohne grossen Aufwand das Corporate Design integrativ mitgenerieren. Gleichzeitig entstehen völlig neue visuelle Möglichkeiten. Die gesamte Kommunikation könnte surrealer, interaktiver und immersiver werden: Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR), Gaming, Film und Kunst können komplett miteinander verwoben sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie wird die Werbe- und Kreativwelt und das Thema PR und <a href="https://www.kontx.ch/storytelling-mit-ki/">Storytelling mit KI</a>-generierten Bildern in 10 Jahren aussehen?</strong> </strong></h2>



<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass in erster Linie Klarheit, nach Authentizität und Vertrauen, zentral wird. Werden Verbraucher:innen KI-generierte Werbung und Kommunikation glaubwürdig finden oder ist das gar nicht mehr wichtig? Hauptsache beeindruckend?&nbsp; Unternehmen müssen Strategien entwickeln, um Transparenz zu gewährleisten und Fälschungen sowie Manipulationen zu vermeiden. Darauf wird auch Kontx eine Antwort für ihre Kund:innen finden müssen.</p>



<p>Diese Revolution bringt riesige Chancen für Agenturen, Marken, Kreative und Konsument:innen mit sich. Es wird neue Berufe rund um das Thema KI geben. Jede Unternehmung, die mithalten will, wird neben einem IT-Menschen auch einen KI-Menschen benötigen, die komplexe KI-Prozesse begleiten können. Also in 10 Jahren ist bestimmt alles viel besser – wenn keine «Durchgeknallten» mit der KI Unsinn machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werden wir in naher Zukunft den Unterschied zwischen «echten Bildern» und KI-generierten Bildern noch erkennen?</h2>



<p>Heute reagieren bereits viele auf Bildmaterial oder Texte mit Kommentaren wie: «Das sind doch KI-Bilder, das ist doch mit der KI gemacht, das ist doch nicht echt?» Was ist denn echt? Ich sag mal so: Alles wird künstlich, nichts ist mehr echt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wird es in einigen Jahren überhaupt noch jemanden interessieren, was «echte Bilder» sind?</strong>&nbsp;</h2>



<p>«Gefakte Welten» wird zum Inbegriff einer verwirrenden alternativen Realität mit digitalen Umgebungen, manipulierten Informationen, die eine verzerrte Realität erzeugen. Eine Deepfake-Technologie, die eben alles echt täuschend nachmacht, verfälscht und uns danach sehnen lässt, in die <strong>«echte Welt» </strong>zurückzukommen.</p>



<p>Hier ein Film-Beispiel dazu: «Total Recall» aus dem Jahr 1990 mit Arnold Schwarzenegger hat schon mal vorgelegt. Der Film beruht auf der Kurzgeschichte von «Erinnerungen en gros» von Philip Kindred Dick. Dort dreht sich alles um das Konzept der manipulierten Realität durch künstliche Erinnerungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie gut sind KI-generierte Bilder heute?</h2>



<p>KI-generierte Bilder sind jetzt schon verblüffend realistisch und vielseitig. Wenn wir z. B. in die Politik schauen, sehen wir Regierungschefs an Orten miteinander tanzen, an denen man sie niemals gemeinsam vermuten würde. Es gibt Motive, die ganze Menschengruppen beeinflussen, positiv wie negativ. Die Bilder sind jetzt schon perfekt. KI-generierte Bilder können in vielen Bereichen eine riesige Chance sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie zum Beispiel in der Medizin sehr hilfreich sein können.*<a id="_msocom_1"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Werden KI-generierte Bilder die neue Normalität?</h2>



<p>Ja, selbstverständlich. Es ist doch logisch und viel praktischer, wenn ich nicht mehr zum Shooting nach Sardinien fliegen muss, um einen schönen Sonnenuntergang mit einem Modell zu fotografieren. Wir reden hier über Geld, wie immer. Nachhaltigkeit, Zeit und Vielseitigkeit machen eine Reise überflüssig. Das ist zwar schade, aber die Vorteile überwiegen klar. Dank KI können alle arbeiten, von wo sie wollen: Die «Informationsnomaden» sind geboren. Der Ausdruck wurde von <strong>Stanisław Lem</strong> (Vordenker der Neuronalen Netze, virtuelle Realität und Künstliche Intelligenz), 1921 geboren, verwendet, um die moderne Informationsgesellschaft zu kritisieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Werden KI-generierte Bilder in die DNA unserer visuellen Kultur eingehen?</strong></h2>



<p>Ja, da habe ich ein Beispiel. Für ein Energieberatungsunternehmen habe ich die KI mit gezielt formulierten Prompts gebrieft. Sie hat daraus ganze Welten mit Windkraftanlagen, Häusern mit Solardächern und riesigen Wasserhähnen, aus denen wunderschöne Bäche in eine traumhafte Alpenlandschaft rieseln, visualisiert. Die entstandenen Werke sind allerdings zu schön, um wahr zu sein. Vielleicht brauchen wir in Zukunft die Darstellung einer heilen vollkommenen Welt, da wir unsere schon ein wenig ramponiert haben, als Motivation für ein Umdenken und ein Reset?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gehen mit KI-generierten Bilder Authentizität, aber auch die individuelle Ausprägung/Einzigartigkeit sowie Kreativität (von Marken) verloren?</strong></h2>



<p>Glaubwürdige KI-Bilder zu schaffen, die nicht steril oder generisch wirken, das wird die grosse Herausforderung sein. Es wird ein Spagat zwischen dem «richtigen Echt» und KI-generierten Bildern. Der Unterschied wird nicht zu erkennen sein. Für mich als Kreativdirektor wird das herausfordernd, denn jede Person kann diese KI-Welt bedienen, es wird alles kinderleicht.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Wie wird sich die Arbeit eines Kreativdirektors in den kommenden Jahren verändern?</strong></strong></h2>



<p>Ein Kreativdirektor wird seine Aufgaben auch weiter in den kommenden Jahren so wie heute wahrnehmen, bloss mit dem Unterschied, dass er mit der KI ein Tool mehr hat, das er einsetzen kann. Ein Kreativdirektor ist wie ein Regisseur und hat auch schon in der Vergangenheit darauf geachtet, Ideen, egal ob für Corporate, Werbe-, Politik- oder Journalismusaufgaben, durch eine perfekte Orchestrierung, mit Einsatz von allen zur Verfügung stehenden Instrumenten, in ein top Ergebnis umzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Was heisst das für das Urheberrecht?</strong></strong></h2>



<p>Es müssen Gesetze her, die eine klare Kennzeichnung von KI-generierten Bildern vorschreiben. Auch Lizenzmodelle für KI-Kunst, um Manipulation und Täuschung zu vermeiden, sind meiner Meinung nach entscheidend. Gerade in Politik, Werbung, Journalismus und <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-social-media-marketing/">Social Media</a> ist die Beeinflussung und Steuerung der Menschen heute schon immens.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Werden KI-generierte Bilder unsere geheimen Gedanken offenlegen?</strong></strong></h2>



<p>Aber ja, die KI wird immer präziser Muster in unserem Verhalten erkennen und daraus visuelle Interpretationen erschaffen. Nehmen wir doch einfach mal das Verfahren «Eye-Tracking», das, verbunden mit Algorithmen, das Blickverhalten speichert und offenlegt, wo wir zuerst hinschauen, wo wir wegschauen usw. bis ein Gesamtbild unserer Augenbewegungen erfasst ist. Schwubs – habe ich auf meinem Smartphone die Nachricht, dass noch Karten für das Konzert zu haben sind, weil ich zwei Mal am Tag immer wieder auf das Ankündigungsplakat für das Konzert auf Website X geschaut habe. Das ist wie Gedanken lesen. KI-Systeme lernen auch aus dem, was wir mit dem Smartphone machen: Basierend darauf können sie Bilder generieren, die genau den Emotionen und unbewussten Vorlieben entsprechen, die wir oft nicht einmal selbst bewusst wahrnehmen. Alles ist mit allem verknüpft: alle Apps, alle Mails, Bestellungen, Telefonate. Und ja, natürlich wird die KI bald auch das menschliche Denken ersetzen. Die Entwicklung bleibt nicht stehen. Beispiele gibt es bereits mit den neuronalen Netzwerken und selbstadaptiven Algorithmen. Die werden letztendlich zu künstlichen Synapsen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was sagt abschliessend dein Blick in die Glaskugel?</strong></h2>



<p>Es wird eine postmoderne Revolution geben, es wird «Das richtige Echt» geben. Der Kreative, der «Das richtige Echt» ohne KI erschafft und in der Lage ist, sauber zu zeichnen und Skizzen zu scribbeln, wird wie ein Star gefeiert werden. Denn echte Bilder, die nicht mit KI generiert sind, werden sich nur wenige leisten können und wollen; weil es zu lange dauert, echte Bilder zu kreieren und da sie zu ungenau und individuell sind, da sie Mensch gemacht und nicht KI-generiert sind. Menschen machen Fehler und das wird in Zukunft noch weniger toleriert werden. Die KI hingegen wird immer fehlerfreier und sie wird alle Unstimmigkeiten korrigieren oder gar schleifen. KI wird überall eingesetzt werden und ein bestimmendes Element werden. «Der Grosse Bruder sieht dich.»<em> </em>Von 1984 von George Orwell ist aktueller denn je.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="712" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Peter-Farbe-1-Wiederhergestellt-1024x712.png" alt="" class="wp-image-5674" style="width:551px;height:auto" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Peter-Farbe-1-Wiederhergestellt-1024x712.png 1024w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Peter-Farbe-1-Wiederhergestellt-300x209.png 300w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Peter-Farbe-1-Wiederhergestellt-768x534.png 768w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Peter-Farbe-1-Wiederhergestellt-1536x1068.png 1536w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2025/06/Peter-Farbe-1-Wiederhergestellt-2048x1423.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Peter Kraus</strong></p>



<p><strong><em>Dipl.-Komm.-Designer</em></strong></p>



<p><strong><em>Freiberuflicher Creativ Direktor</em></strong></p>



<p><strong><em>Langjähriger Kreativdirektor-Partner von Kontx Kommunikation</em></strong></p>



<p><strong>*<em>Quellen: </em></strong><a href="https://www.1000grad.de/blog/chatbot/ki-in-der-medizin-beispiele/">https://www.1000grad.de/blog/chatbot/ki-in-der-medizin-beispiele/</a>; <a href="https://b-rayz.com/de/ki-in-der-medizin-beispiele/">https://b-rayz.com/de/ki-in-der-medizin-beispiele/</a></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Storytelling in Bewegung: Wie Videos deine Marke sichtbar machen &#8211; Insider von einem Videomaker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 14:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog DE]]></category>
		<category><![CDATA[Brand Building]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Alexandra Burandt, Junior Consultant bei Kontx Kommunikation Videos sind aus der Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Egal ob Hoch- oder Querformat, ein paar Minuten oder nur Sekunden, ob Animation oder Realfilm – Videos sind ein perfektes Kommunikationstool. Mit Videos können Informationen, Botschaften oder Inhalte an ganz unterschiedliche Zielgruppen herangetragen werden. Storytelling spielt dabei eine entscheidende [&#8230;]</p>
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<p><a id="_msocom_1"></a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="236" height="236" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/11/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-4.png" alt="" class="wp-image-4574 size-full" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/11/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-4.png 236w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/11/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-4-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Alexandra Burandt, Junior Consultant bei <a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a></strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/maria-alexandra-burandt-8a0102223/?originalSubdomain=ch"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a></p>
</div></div>





<p>Videos sind aus der Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Egal ob Hoch- oder Querformat, ein paar Minuten oder nur Sekunden, ob Animation oder Realfilm – Videos sind ein perfektes Kommunikationstool. Mit Videos können Informationen, Botschaften oder Inhalte an ganz unterschiedliche Zielgruppen herangetragen werden. <a href="https://www.kontx.ch/leistungen/agentur-fuer-storytelling/">Storytelling</a> spielt dabei eine entscheidende Rolle – denn gute Videos erzählen Geschichten, die Emotionen wecken und in Erinnerung bleiben.  </p>



<p>Was für Videos kann man machen? Was muss man beachten? Und wie machen es die Profis? Wir haben uns die besten Tipps und Tricks direkt vom professionellen Videomaker <a href="https://www.animatedreal.ch/#dica_divi_carouselitem_0">Fabian Olbrecht</a> geholt. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a id="_msocom_1"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorbereitung ist alles: Zielgruppenanalyse und Storytelling als Schlüssel zum Erfolg</strong></h2>



<p>Wer gedacht hat, dass der Grossteil der Arbeit bei einem Video am Drehtag oder in der Post-Produktion stattfindet, hat sich gewaltig geirrt. Denn die Grundlagen für ein gutes Kommunikationstool, mit dem erstklassig Storytelling betrieben werden kann, ist die Analyse der Zielgruppe. Bis zu zehn Meetings führt unser Videomaker mit seinen Kundinnen und Kunden durch, bis er den perfekten Überblick über die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden und das Ziel des Videos hat.</p>



<p>Tipp: Animation oder Realfilm? Der Videomaker empfiehlt: «Grundsätzlich eignet sich ein Animationsfilm besonders gut für die Vermarktung eines Produkts, während ein Realfilm oft die beste Wahl ist, wenn es um die Vermarktung einer Person – etwa eines Coaches – geht. Natürlich gibt es Ausnahmen und die optimale Lösung hängt immer von den Zielen und der Zielgruppe des jeweiligen Projekts ab.»</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Video ist nicht gleich Video: Welches Format passt zu deiner Kommunikationsstrategie?</strong></h2>



<p>Es gibt drei Arten von Videos, die im Marketing und in der Kommunikation zum Einsatz kommen: <strong>Erklärfilme</strong>, <strong>Werbefilme</strong> und <strong>Imagefilme</strong>. Wie unterscheiden sie sich?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erklärfilme</strong> erklären, wie ein Produkt funktioniert und was die Vorteile sind.</li>



<li><strong>Werbefilme</strong> sprechen direkt den Pain an, der das Angebot auslöst und möchten direkt zum Kauf eines Produkts anregen. Daher enthalten sie immer ein Call-to-Action.</li>



<li><strong>Imagefilme</strong> gehen mehr auf die Werte und die Geschichte eines Unternehmens ein und sind in der Regel etwas länger als Werbe- und Erklärfilme.</li>
</ul>



<p>Kann man mehrere Video-Arten in einem Video unterbringen? Unser Videomaker rät: «Jeder Video-Typ hat ein klares Ziel und eine eigene Struktur. Ein Mix aus beispielsweise einem Image- und einem Erklärfilm kann die Botschaft verwässern und die Zielgruppe eher verwirren als überzeugen. Deshalb sollte ein Video immer einer klaren Linie folgen – sowohl inhaltlich als auch stilistisch.»</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>UND ACTION!</strong></h3>



<p>Nach der ausführlichen Vorbereitung wird bei einem Realfilm die Story und ein Drehplan mit genauen Zeit- und Ortsangaben erstellt. An diesem Plan wird nichts geändert! Es ist wichtig, dass sich alle an den Plan halten, kleine Änderungen im Text oder im Kostüm können fatale Auswirkungen auf den Film haben – und einen Drehtag dranhängen geht nicht so einfach.</p>



<p>Tipp vom Profi: «Wenn man mit den Kundinnen und Kunden mit wenig oder keinen Filmerfahrungen direkt dreht, ist es ratsam, die Szenen chronologisch, also gemäss der Videosequenz, zu drehen. So ist es einfacher nachzuvollziehen, an welcher Stelle des Videos man sich befindet und auch Filmfehler, wie z. B. Kleiderwechsel, lassen sich besser vermeiden.»</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wer spricht denn da?</h4>



<p>Viele Videos beinhalten gesprochenen Text, da stellt sich die Frage, wer spricht den Text ein? Der Kunde selbst, ein professioneller Sprecher oder einfach eine KI?</p>



<p>Es hängt davon ab, um was für ein Video es sich handelt. Stellt sich ein Coach selbst vor, ist es sinnvoll, dass er selbst im Video spricht, denn über die Sprache kann er direkt einen Bezug zu seinen späteren Kundinnen und Kunden aufbauen. Da es sich dann aber nicht um einen professionellen Sprecher handelt, ist es wichtig, dass der gesprochene Text nicht nur eingeübt, sondern auch mehrmals aufgezeichnet wird. So kann der Videomaker Feedback geben, an welcher Stelle der Text anders betont oder in einer anderen Geschwindigkeit vorgetragen werden sollte.</p>



<p>Es gib mittlerweile viele KI, die in unterschiedlichen Stimmen (junge Frau bis älterer Herr) sprechen können. Was die KI allerdings noch nicht sehr gut kann, ist unterschiedliche Tonlagen, Emotionen und Ausdrucksweisen. In einem Erklärfilm ist es z. B. angebracht, dass die Stimme, wie Lehrer klingt, der etwas beibringt. Bei einem Werbefilm ist es möglicherweise angemessener, dass die Stimme wie ein guter Freund zu einem spricht. Zu einem Imagefilm passt vielleicht eher ein Motivator. Daher rät der Videomaker von KI aktuell ab. Professionelle Sprecher sind in diesem Fall die bessere Alternative.</p>



<p>Mundart oder Hochdeutsch? «Lieber Hochdeutsch, das ist neutraler als einen Schweizer Dialekt zu wählen, wenn das Video für die ganze Deutschschweiz oder gar den DACH-Raum gedacht ist.», so der Videomaker.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Making the cut – die Post-Produktion als Feinschliff für perfektes Storytelling</h2>



<p>Wenn einmal das Bildmaterial vorhanden ist, geht es in die Post-Produktion. Hier werden erstmal die verschiedenen Clips gesichtet, zurechtgeschnitten und in die gute Reihenfolge gebracht, denn Filme sind Storytelling-Tools vom Feinsten. Zu diesem Zeitpunkt können an dieser Stelle Einblendungen, Animationen und Sounds eingebaut werden. Erst ganz am Ende, wenn der Kunde oder die Kundin mit dem Video, Ton und Animationen zufrieden ist, werden Farben im Color Grading angepasst. Hier achtet der Videomaker darauf, dass beispielsweise die Haut der dargestellten Personen natürlich wirkt.</p>



<p>Unser Videomaker empfiehlt übrigens: «Ist das Video für ein jüngeres Publikum, ist es besser viele schnelle Schnitte zu haben, bei einem älteren Zielpublikum sollten die Schnitte deutlich langsamer und die einzelnen Clips etwas länger sein.»</p>



<p>Habt ihr nun auch Lust auf ein Video? Wir freuen uns auf eure Anfrage und beraten euch gerne!</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Unsere Tipps: Was muss ich als Kundin oder Kunde wissen, wenn ich ein Video mit einem Videomaker machen möchte?</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überlege dir, welche Story du erzählen und welche Botschaften du an deine Zielgruppen herantragen möchtest.</li>



<li>Überlege dir auch, gerade beim Thema Image- und Produktfilm, wie dein Video zur Reputation und zum Branding Building beitragen kann. Ein gutes Video ist mehr als nur schöne Bilder – es ist ein strategische Storytelling-Tool, das deine Marke stärkt und diese klar positioniert.</li>



<li>Bereite den Videomaker gut auf das Video vor, erzähl ihm im Briefing so viel es geht über deine Marke oder Unternehmen, deine Werte, deine Kundinnen und Kunden und dein Produkt. Nur mit diesen Informationen kann er ein Video kreieren, das deine Zielgruppen kommunikativ perfekt anspricht.</li>



<li>Überlege gemeinsam mit dem Videomaker, welche Videoart für dein Ziel geeignet ist. Soll das Video Wissen vermitteln, Vertrauen aufbauen oder direkt zum Kauf anregen? Jede Videoart erfüllt eine andere Funktion in der Kommunikation.</li>



<li>Halte dich an den Drehplan. Auch wenn du am Drehtag einen guten neuen Einfall hast, respektiere den gut überlegten und genau geplanten Drehplan für ein gelungenes Video.</li>



<li>Wenn du im Video sprichst, übe deinen Text mehrmals, zeichne ihn auf und lass dir auch von dem Videomaker Feedback geben. Deine Stimme, deine Körpersprache und deine Betonung sind entscheidend, um dein Publikum emotional zu erreichen und eine starke Markenpräsenz sowie Markenimage aufzubauen.</li>



<li>Die Post-Produktion ist Feinstarbeit. Lass dich nicht davon abschrecken, wenn du das Video nicht direkt am Folgetag des Drehs erhältst. Der Videomaker muss viele kleinere und grössere Schritte vornehmen, damit du mit deinem Videoprojekt vollständig zufrieden bist.</li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Nachhaltigkeit neu gedacht – zwei Tage auf dem Impact Festival 2024</title>
		<link>https://www.kontx.ch/nachhaltigkeit-neu-gedacht-zwei-tage-auf-dem-impact-festival-2024/</link>
					<comments>https://www.kontx.ch/nachhaltigkeit-neu-gedacht-zwei-tage-auf-dem-impact-festival-2024/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 12:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog DE]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Alexandra Burandt, Junior Consultant bei Kontx Kommunikation Das IMPACT FESTIVAL ist Europas grösste B2B-Veranstaltung für nachhaltige Innovationen. Zwei Tage lang fand Ende Oktober in der Messe Frankfurt dieses spannende Event statt, bei dem sich Nachhaltigkeitsexpert:innen, Start-ups, Wissenschaftler:innen, Unternehmer:innen und auch Kommunikationsexpert:innen getroffen haben. Auf mehreren Bühnen gab es Diskussionen, Interviews, Keynotes, Best Practices und [&#8230;]</p>
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<p><a id="_msocom_1"></a></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="236" height="236" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/11/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-4.png" alt="" class="wp-image-4574 size-full" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/11/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-4.png 236w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/11/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-4-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Alexandra Burandt, Junior Consultant bei <a href="https://www.kontx.ch/">Kontx Kommunikation</a></strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/maria-alexandra-burandt-8a0102223/?originalSubdomain=ch"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a></p>
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<p>Das IMPACT FESTIVAL ist Europas grösste B2B-Veranstaltung für nachhaltige Innovationen. Zwei Tage lang fand Ende Oktober in der Messe Frankfurt dieses spannende Event statt, bei dem sich Nachhaltigkeitsexpert:innen, Start-ups, Wissenschaftler:innen, Unternehmer:innen und auch Kommunikationsexpert:innen getroffen haben. Auf mehreren Bühnen gab es Diskussionen, Interviews, Keynotes, Best Practices und Panels zu zahlreichen Nachhaltigkeitsthemen. Da wo Nachhaltigkeitsexpertise auf Leidenschaft trifft, ist Kontx Kommunikation natürlich mit dabei.</p>



<p>Im Folgenden erfahrt ihr einige spannende Insights vom Festival.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a id="_msocom_1"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Menschen erreichen, begeistern, mitnehmen: Erfolgsfaktoren für nachhaltige Kommunikation im Wandel</strong></h2>



<p>Menschen werden täglich mit über 10&#8217;000 Werbebotschaften konfrontiert. Welche Marketingstrategie kann sich in Zukunft durchsetzen? Das Marketing der Zukunft basiert auf Qualität, Community und Integrität.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>1. Quality</strong></h3>



<p>Während sich in Vergangenheit die Kommunikation weit vom Produkt und der Marke entfernt hat, stellt Marketing das Produkt wieder in den Mittelpunkt. Das Marketing der Zukunft setzt auf die Qualität des Produkts und nicht auf die Story rund um das Produkt.</p>



<p>Die Qualität eines nachhaltigen Produkts zeichnet sich z. B. durch seine Kreislauffähigkeit aus. Daher sind Circular Brands die Brands der Zukunft, wie z. B. Freitag.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>2. Community</strong></h3>



<p>Ein zweiter Trend geht von Exklusivität zur inklusiven Community. Brands setzen nicht mehr auf Abgrenzung sondern auf Zugehörigkeit. Denn Individualisierung hat einsam gemacht und Verbindung und Zugehörigkeit sind eine stärkere Kraft und ein stärkeres Gefühl als Ausgrenzung.</p>



<p>Gerade den Community-Gedanken finde ich spannend. Während Brands oft mit Exklusivität geworben haben, steht neuerdings nicht Abgrenzung, sondern Zugehörigkeit zur Community im Vordergrund. Es ist cooler (und erfolgversprechender), Leute mit in die Community zu holen, statt sie auszuschliessen. Die grosse Zusammengehörigkeit zeigt sich z. B. in der Fan-Community von Taylor Swift. Marken brauchen nunauch keine Community Manager:innen sondern Community Gärtner:innen, die die Community pflegen und wachsen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>3. Integrity</strong></h3>



<p>Eine weitere Forderung der Zielgruppe ist Integrität der Marke. Es besteht ein kollektiver moralischer Anspruch an den Brands. Sie fordern von Unternehmen einen positiven Impact und verurteilen Value Washing. Der positive Impact sollte dabei kein Add-on, sondern direkt im Geschäftsmodell verankert sein. Denn Profit schlagen und Gutes tun schliessen sich nicht aus, sondern gehören eng zusammen. Nur mit beiden Komponenten ist ein Geschäftsmodell nachhaltig und somit zukunftsfähig.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Grüne Kommunikation ist eigentlich ganz einfach</strong></h2>



<p>In der Nachhaltigkeitskommunikation geht es um Ehrlichkeit und Transparenz. Unternehmen sollten offenlegen, in welchen Bereichen sie bereits nachhaltig agieren, und gleichzeitig ehrlich benennen, welche Ziele sie noch anstreben. Denn die Aussage, ein „100 % nachhaltiges Unternehmen“ zu sein, ist schlichtweg unrealistisch – und führt direkt ins Greenwashing. In der nachhaltigen Kommunikation darf man mutig Demut zeigen.</p>



<p>Unternehmen sollten die bestehenden Regulierungen nicht als Last empfinden, sondern als Chance nutzen. Regulierungen schaffen Orientierung und eröffnen Potenziale, besonders im Bereich Nachhaltigkeit. Unternehmen, die diese Vorgaben aktiv für ihre Kommunikation einsetzen, können sich nicht nur rechtlich absichern, sondern auch Wettbewerbsvorteile erarbeiten, indem sie mit Daten, Substanz, Transparenz und Glaubwürdigkeit punkten.</p>



<p>Grüne Kommunikation ist eigentlich ganz einfach, denn alles, was man dafür braucht, sind Daten. Greenwashing zu vermeiden ist gar nicht so schwer, denn Greenwashing ist nichts weiter als Kommunikation ohne Substanz. Wenn Unternehmen Daten haben, die ihre Aussagen belegen, können sie diese Fakten problemlos und ohne Angst vor Vorwürfen kommunizieren. Greenwashing entsteht erst, wenn Informationen nicht auf Fakten und Daten beruhen. Umso wichtiger ist es, dass solche Daten verfügbar sind.</p>



<p>Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitskommunikation zu fördern, indem wir sie in der Kommunikation, Positionierung und im Dialog mit Stakeholdern begleiten – für eine glaubwürdige Transformation und wirtschaftliche Stärke.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gefühle wecken und Menschen erreichen: Welche Rolle spielen Gefühle in der Kommunikation?</strong></h2>



<p>Reine Informationsvermittlung funktioniert nicht, wenn es um Klima und Nachhaltigkeit geht. Denn die Menschen können die Zukunft nicht spüren und sie interessieren sich nur für das hier und jetzt. Es müssen stattdessen Anreize geschaffen und Win-Win-Situationen kreiert werden, damit ein Handeln einsetzt.<br><br>Dabei sollten Gefühle wie z.B. Angst ernst genommen werden. Ob im Zusammenhang mit der Klimakrise, KI oder Demokratie &#8211; diese Themen bewegen Menschen und wühlen sie auf. Daher braucht es in der Kommunikation Empathie und ein Bewusstsein darüber, dass ein Wandel in der Gesellschaft ohne einen Wandel der Kultur unmöglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Key takeaways </strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Marketing der Zukunft beruht auf Integrität, Gemeinschaft und Qualität.</li>



<li>Man braucht keine Angst vor grüner Kommunikation haben.</li>



<li>Gefühle sollten in der Kommunikation mitgedacht werden.</li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Vom Marketing zum nachhaltigen Marketing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2024 11:22:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog DE]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Darya Bachevskaya, Deputy Head of Marketing und ESG Board Member bei Nexi Schweiz AG Wie nachhaltig ist Ihr Marketing wirklich? Diese Frage geht über die Nachhaltigkeitsberichte und Awareness-Kampagnen hinaus und betrifft den konkreten ökologischen und sozialen Fussabdruck Ihrer Marketingteams. Angesichts des wachsenden Engagements vieler Unternehmen für Nachhaltigkeitsinitiativen ist es an der Zeit, dass die [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://www.linkedin.com/in/darya-bachevskaya-zurich/"><img loading="lazy" decoding="async" width="236" height="236" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-2.png" alt="" class="wp-image-3973 size-full" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-2.png 236w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-2-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Darya Bachevskaya, Deputy Head of Marketing und ESG Board Member bei Nexi Schweiz AG</strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/darya-bachevskaya-zurich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4215" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/LinkedIn-Icon-fuer-Blogbeitrag.png" alt=""></a></p>
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<p>Wie nachhaltig ist Ihr Marketing wirklich? Diese Frage geht über die Nachhaltigkeitsberichte und Awareness-Kampagnen hinaus und betrifft den konkreten ökologischen und sozialen Fussabdruck Ihrer Marketingteams. Angesichts des wachsenden Engagements vieler Unternehmen für Nachhaltigkeitsinitiativen ist es an der Zeit, dass die Marketingabteilungen ebenfalls ihre Strategien überdenken und praktische Massnahmen ergreifen.</p>



<p>Viele Unternehmen investieren bereits viel in die Integration von Nachhaltigkeit in ihren täglichen Abläufen. Dies umfasst Initiativen, die den gesamten Produktlebenszyklus abdecken, angefangen bei der Konzeption und Gestaltung über die Materialbeschaffung, Produktion, Verteilung bis hin zum Recycling und der Wiederverwendung. Solche Bemühungen verdienen Anerkennung und sollten mit Kunden, Lieferanten und Branchenkollegen geteilt werden. An diesem Punkt kommt üblicherweise das Marketingteam ins Spiel. Doch über die Ausarbeitung einer neuen Botschaft hinaus: Wie substanziell anders ist das Marketing heute in Bezug auf Nachhaltigkeit im Vergleich zu vor einem Jahrzehnt?</p>



<p>Um wirklich nachhaltiges Marketing zu erreichen, ist ein Umdenken sowohl bei den Praktiker:innen als auch bei den Unternehmen unerlässlich. Das geschieht nicht über Nacht, aber es wird überhaupt nicht stattfinden, wenn wir nicht gemeinsam die ersten Schritte initiieren. Hier sind mehrere Massnahmen, die unternommen werden können, um diese Reise zu beginnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einführung von Nachhaltigkeits-KPI´s</h2>



<p>CPM (Cost Per Thousand Impressions), CPC (Cost Per Click), CPL (Cost Per Lead), CPA (Cost Per Acquisition) &#8230; Warum nicht gCO2PM (Gramm CO2-Emissionen pro 1.000 Impressionen)? In der Werbebranche werden verschiedene Benchmarks entwickelt, die es den Marketern ermöglichen, ihre Kohlendioxidemissionen pro Medium zu berechnen. Nach Angaben von Mediaplus und Climatepartner liegen die durchschnittlichen CO2-Emissionen für Out-of-Home (OOH)-Werbekampagnen je nach Fläche zwischen 5 und 80 Gramm pro 1.000 &#8222;Kontakte&#8220; (gelesen/gesehen). Bei Online-Kampagnen sind es etwa 280 Gramm, während Print-Anzeigen bis zu 9.000 Gramm verursachen können. Auch das E-Mail-Marketing verursacht CO2-Emissionen, wobei jede E-Mail durchschnittlich 0,3 Gramm erzeugt, während Websites durchschnittlich 4,6 Gramm CO2 pro Seitenaufruf erzeugen.</p>



<p>Die Festlegung genauer Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPIs) erfordert Zeit, aber ohne Definition eines Ausgangspunktes ist es nicht möglich, Verbesserungen zu messen und problematische Bereiche zu identifizieren. Das dient als erster Schritt beim Aufbau eines nachhaltigen Marketings innerhalb eines Unternehmens.</p>



<p>Es ist sinnvoll, mit Ihrem digitalen Marketing zu beginnen, da in diesem Bereich eine Fülle von Daten zur Verfügung steht, die genutzt werden können. Beginnen Sie Ihre Berechnungen mit der Auswahl eines CO2-Emissionswerts aus einer seriösen Quelle. Die Einigung auf einen einzigen Wert ist wichtig, um die Konsistenz Ihrer Messungen zu gewährleisten. Multiplizieren Sie diesen Wert mit den Impressionen, der Anzahl der Leads, den Seitenbesuchen und den geöffneten E-Mails, um den ökologischen Fussabdruck Ihrer Online-Kampagne effektiv zu überwachen. Um Ihren Wert zu verbessern, sollten Sie sich mit Ihrer Zielgruppe und den Keywords beschäftigen, auf die Sie bieten. Verwenden Sie Website-Kohlenstoffrechner, um die CO2-Emissionen für einzelne Seiten Ihrer Website und einzelner Kampagnen abzuschätzen, und dadurch mehr Genauigkeit zu erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Nachhaltigkeitsziele im Marketing setzen</strong></h2>



<p>Unabhängig davon, ob es sich um Wachstums-, Dienstleistungs-, Marken- oder Produktmarketing handelt, können Nachhaltigkeitsziele integriert werden, sofern sie sich an den SMART-Rahmen halten. SMART-Ziele sind spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitlich begrenzt. Ein Ansatz zur Einführung von Nachhaltigkeitszielen könnte die Festlegung eines Marketingbudgets für CO2-Emissionen sein. Alternativ dazu ist die Selbstverpflichtung zu einer gezielten Reduzierung über alle Marketing- und Kommunikationskanäle eine weitere praktikable Strategie. Die Betrachtung von CO2-Emissionen als Ressource mag anfangs eine Herausforderung darstellen, langfristig wird sie jedoch die Vereinbarkeit von gewinnorientierten und zweckorientierten Marketingansätzen ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Finden Sie den nachhaltigsten Marketing-Mix für Sich heraus</strong></h2>



<p>Laut Ebiquity werden rund 90 % der Werbung auf verschiedenen Plattformen (OOH, Digital, Print, TV oder Radio) von den Verbrauchern nicht wahrgenommen. Dieses mangelnde Engagement ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: die schiere Menge an Marketingmaterial, die das Publikum überflutet, die Qualität der Werbekreativen und die Wahl des Mediums. Ein verantwortungsbewusstes Marketings sollte sich darauf konzentrieren, die Effizienz in dieser Hinsicht zu maximieren, indem mehr Aufmerksamkeit erreicht wird.</p>



<p>Im Bereich des Marketing-Mix ist ein bemerkenswerter Trend die zunehmende Bedeutung von DOOH- (digital out-of-home) und pDOOH-Werbung (programmatic digital out-of-home). Dieser Trend,&nbsp;also&nbsp;eine digitale Version der Aussenwerbung , so wie man sie an der Bushaltestelle oder am Bahnhof sieht,&nbsp;erreicht 2023 in Deutschland Rekordwerte und wächst in ganz Europa. Laut einer Studie des Fachverbands Aussenwerbung (FAW) zeichnet sich DOOH als eines der nachhaltigsten Elemente im Mix aus und zeigt zudem positive Auswirkungen auf andere Marketing-KPIs.</p>



<p>Die Entwicklung eines optimalen Medienmixes ist eine Herausforderung, insbesondere für kleinere Marketingteams, die damit zu kämpfen haben, &#8222;know your customer&#8220;-Aktivitäten (KYC), also Identifizierung und Überprüfung von Kundenverhalten, Emotionen und Erfahrungen, mit der Marketingumsetzung in Einklang zu bringen. Es ist wichtig, sich Hilfe zu holen. Designagenturen, die auf der Grundlage von Aufmerksamkeits-Heatmaps arbeiten, können beispielsweise die Effektivität von Werbemitteln erhöhen, und Verhaltenswissenschaftler können Ihnen bei der Interpretation Ihrer Daten helfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong> Machen Sie Ihre ersten Schritte zu einem nachhaltigeren Marketing</strong></h3>



<p>Nachhaltiges Marketing ist richtig gemachtes Marketing. Gut durchdachte und wirksame Kampagnen sind wie ein hochwertiges Kleidungsstück &#8211; sie kosten mehr (Geld oder Aufwand), aber man braucht nicht so viele, weil sie länger wirken und perfekt zur Zielgruppe passen. Oft ist es die Aufmerksamkeit für die kleinsten (manchmal technischen) Details, die die Qualität des Endprodukts bestimmt.</p>



<p>Schauen Sie sich zum Beispiel Ihre Unternehmenswebsite an: Sind die von Ihnen verwendeten Elemente (Bilder, Schriftarten, Videos, herunterladbare Dateien) optimiert? Wie gross sind Ihre Bilder? Haben sie das richtige Format? Lohnt es sich, eine Sammlung von Bildern mit einem kurzen Video zu wiederholen? Nach Angaben von Cloudinary werden 98 % aller auf Websites verwendeten Bilder nicht im optimalen Format oder in der optimalen Grösse versandt. Dies führt nicht nur zu unnötigen CO2-Emissionen durch das Speichern und Aufrufen all dieser Daten, sondern erhöht auch die Ladezeit Ihrer Website und wirkt sich auf andere KPIs aus. Sie können viel auf Ihrer Website tun, aber die Anpassung Ihrer Bilder an die Qualität von 85 % und das richtige Format ist leicht realisierbar und ein guter Ausgangspunkt mit dem Nebeneffekt einer verbesserten Suchmaschinenoptimierung.</p>



<p>Nachhaltigkeit umfasst einen breiten Kontext, der auch soziale Konzepte einschliesst. Ein weiteres leicht zu erreichendes Ziel für Ihr Marketingteam ist es, sicherzustellen, dass Ihre Website für verschiedene Nutzergruppen zugänglich ist. Dies kann durch die Integration von Widgets wie AccessiWay oder UserWay erreicht werden, die Ihre Website an eine Vielzahl von Bedürfnissen anpassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Bringen Sie Nachhaltigkeits-Know-how in das Team ein</strong></h2>



<p>Nachhaltiges Marketing erfordert ein breites Spektrum an funktionsübergreifendem Fachwissen: ein tiefes Verständnis für das Produkt, Verhaltenspsychologie, Datenanalyse, Wirtschaft, IT, Nachhaltigkeitswissenschaft, Design, Sprache und mehr. Ist es möglich, dass all diese Bereiche durch einen einzigen Abschluss angemessen abgedeckt werden? Eine Neubewertung der Zusammensetzung des Marketingteams und die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsexperten für längere Zeiträume der Zusammenarbeit könnten Ihre Marketingbemühungen mit neuen Erkenntnissen und Ansätzen ausstatten. Wenn eine neue Position nicht machbar ist, kann es sich auch als vorteilhaft erweisen, funktionsübergreifende Teams für Marketingprojekte zu bilden und das Marketing bereits in früheren Phasen in andere Unternehmensinitiativen einzubinden.</p>



<p>Nachhaltiges Marketing erfordert eine vielschichtige Strategie, die strategische Planung, Zielsetzung, Kreativität und Zusammenarbeit miteinander verbindet. Die folgenden Ansatzpunkte werden Ihne beim Einstieg in das nachhaltige Marketing helfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Takeaways &#8211; 10 Regeln für ein nachhaltiges Marketingteam</strong></h2>



<p>1. Ermitteln Sie die Ausgangssituation (Status Quo) Ihres Teams durch geeignete Kennzahlen.</p>



<p>2. Entwickeln Sie eine Vision für nachhaltiges Marketing in Ihrem Unternehmen und setzen Sie sich messbare und erreichbare Nachhaltigkeitsziele.</p>



<p>3. Untersuchen Sie mögliche Vorteile und Kompromisse und scheuen Sie sich nicht, Risiken einzugehen.</p>



<p>4. Holen Sie Ihre Führungsebene und Ihre Stakeholder ins Boot.</p>



<p>5. Seien Sie bereit, den Umweltauswirkungen Ihres Marketings bei Ihren Entscheidungen Priorität einzuräumen.</p>



<p>6. Führen Sie Nachhaltigkeits-KPIs in Ihre regelmässige Berichterstattung ein, um Ihre Fortschritte im Auge zu behalten.</p>



<p>7. Beginnen Sie mit der Arbeit an den Kanälen, über die Sie die meiste Kontrolle haben (Ihre Website, Newsletter und Profile auf sozialen Medien).</p>



<p>8. Scheuen Sie sich nicht, Aktivitäten die dem üblichen Marketingverständnis nicht entsprechen, einzustellen oder wieder aufzunehmen.</p>



<p>9. Investieren Sie in Ihre KYC-Aktivitäten, um die Wirksamkeit Ihres Marketings zu erhöhen.</p>



<p>10. Holen Sie sich Hilfe von Branchenexperten, die Sie zu einem nachhaltigeren Marketing anleiten.</p>



<p>Marketing hat die Macht, die Wahrnehmung des Verbrauchers in Bezug auf Wert und Relevanz zu beeinflussen und so eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Der Einfluss des Marketings auf die Nachhaltigkeit geht jedoch über die CO2-Emissionen hinaus. Die blosse Positionierung eines Produkts reicht nicht aus; die Aufklärung der Kunden über seine Umweltauswirkungen, seine Verwendung und seinen Lebenszyklus ist von entscheidender Bedeutung.</p>



<p><em>Die Autorin: Als Marketing- und Kommunikationsprofi erkundet Darya Bachevskaya seit gut 10 Jahren die Zukunft der Branche. In ihrer Karriere hat sie die ganze Breite der Marketingansätze und -tools gemeistert, von klassischem Direkt- und Eventmarketing bis hin zu aktuellen Trends wie Social Media- und Inbound-Marketing, schwerpunktmässig für technologieaffine Kunden und B2B-Unternehmen</em>.</p>
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		<title>Recht: Worauf Sie bei umweltbezogener Werbung achten müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 15:10:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog DE]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Rechtsanwalt Dr. Markus Hecht, Baker McKenzie, Frankfurt am Main und Rechtsanwältin Eva-Maria Strobel, Baker McKenzie, Zürich Werbung mit umweltbezogenen Aussagen wie &#8222;nachhaltig&#8220;, &#8222;klimaneutral&#8220;, &#8222;umweltneutral&#8220; oder &#8222;umweltschonend&#8220; sind beliebt und allgegenwärtig. Die Werbung mit solchen &#8222;Claims&#8220; ist aber rechtlich riskant. Einerseits fehlt es bislang an klaren gesetzlichen Vorgaben, andererseits stellen die deutschen Gerichte zunehmend strengere [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="236" height="236" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-1.png" alt="" class="wp-image-3927 size-full" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-1.png 236w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/Foto-Autoren-fuer-Wordpress-BLOGBEITRAG-FOTO-1-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 236px) 100vw, 236px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Rechtsanwalt Dr. Markus Hecht, Baker McKenzie, Frankfurt am Main </strong><a href="https://www.linkedin.com/in/dr-markus-hecht-662a39100/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a></p>



<p><strong>und Rechtsanwältin Eva-Maria Strobel, Baker McKenzie, Zürich</strong><a href="https://www.linkedin.com/in/eva-maria-strobel-1a783223/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a></p>
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<p>Werbung mit umweltbezogenen Aussagen wie &#8222;nachhaltig&#8220;, &#8222;klimaneutral&#8220;, &#8222;umweltneutral&#8220; oder &#8222;umweltschonend&#8220; sind beliebt und allgegenwärtig. Die Werbung mit solchen &#8222;Claims&#8220; ist aber rechtlich riskant. Einerseits fehlt es bislang an klaren gesetzlichen Vorgaben, andererseits stellen die deutschen Gerichte zunehmend strengere Anforderungen an solche Werbeaussagen. In diesem Beitrag stellt Rechtsanwalt Dr. Markus Hecht dar, worauf im Rahmen umweltbezogener Werbung zu achten ist und welche gesetzlichen Änderungen zu erwarten sind.</p>



<p>Das Thema Nachhaltigkeit ist omnipräsent und hat längst zu einem steigenden ökologisch bewussten Konsumverhalten geführt. Hand in Hand mit dem wachsenden Interesse an Informationen zur Umweltverträglich von Produkten gibt es vermehrt Werbeaussagen dazu, weshalb ein Produkt besonders umweltfreundlich sei. Aus rechtlicher Sicht sind umweltbezogene Werbeaussagen jedoch problematisch und beschäftigen zunehmend die deutschen Gerichte. Spezifische Anforderungen an solche Werbeaussagen finden sich im deutschen Recht bislang nicht. Ausgangspunkt von Gerichtsverfahren, die zumeist durch Verbraucherzentralen oder Wettbewerber angestrengt werden, ist typischerweise das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Dieses untersagt irreführende Werbepraktiken. Danach ist es gem. § 5 UWG unzulässig, Werbeaussagen zu tätigen, die sich dazu eignen, den Verbraucher oder sonstige Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Dies umfasst besonders Aussagen, die den falschen Eindruck erwecken, dass ein Produkt besonders umweltverträglich sei, obwohl dies in Wahrheit nicht oder nicht in diesem Umfang der Fall ist. Eine solche unlautere Irreführung kann nach § 5a UWG auch daraus resultieren, dass dem Verbraucher wesentliche Informationen vorenthalten werden, die dieser benötigt, um die umweltbezogene Werbung richtig einzuordnen, zu verstehen und so eine informierte Kaufentscheidung treffen zu können. Entsprechende Regelungen finden sich auch in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, denn das Lauterkeitsrecht ist innerhalb der Europäischen Union weitgehend harmonisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Aktuelle Rechtsprechung wird zunehmend restriktiver; vieles ist ungeklärt</strong></h2>



<p>Was vor diesem Hintergrund letztlich als irreführend gilt, lässt sich abstrakt schwer sagen. Auch in der Rechtsprechung hat sich noch keine klare Linie dazu herausgebildet, welche Aussagen zulässig sind und was als Irreführung gilt. Viele Einzelfragen sind noch offen.</p>



<p>Grob gilt Folgendes: Soweit der verwendete Werbeclaim nicht aus sich heraus verständlich ist, muss der Werbende darüber aufklären, was damit eigentlich gemeint ist. Während die Gerichte die Aussage&nbsp; &#8222;klimaneutral&#8220; für verständlich halten, muss die Bedeutung von konturlosen Begriffen wie &#8222;umweltfreundlich&#8220; erläutert werden (OLG Frankfurt a. M., Urt. v. 10.11.2022 – 6 U 104/22 &#8211; Klimaneutral). Besondere Vorsicht ist zudem bei der Formulierung geboten: Während der Verbraucher bei dem Begriff &#8222;klimaneutral&#8220; damit rechnen wird, dass die Neutralität üblicherweise bilanziell durch Kompensationsmaßnahmen erreicht wird, ist der Begriff &#8222;emissionsfrei&#8220; so zu verstehen, dass keinerlei Emissionen verursacht werden, was nicht zutreffend, da nicht möglich sein dürfte.</p>



<p>Im Hinblick auf die beliebte Werbeaussage &#8222;klimaneutral&#8220; besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass der Werbende angeben muss, <em>wie</em> die Klimaneutralität des Produkts erreicht wird, insbesondere, ob dies durch eine Reduktion der Emissionen bei der Produktherstellung und/oder durch Kompensationsmaßnahmen gelingt (so etwa OLG Frankfurt a. M., Urt. v. 10.11.2022 – 6 U 104/22 &#8211; Klimaneutral). Eine andere Frage ist es, welche Kompensationsmaßnahmen ausreichen, um mit &#8222;klimaneutral&#8220; werben zu dürfen. Häufig engagieren sich Unternehmen in Waldschutzprojekten und versuchen den Ausstoß von klimaschädlichem CO<sub>2 </sub>dadurch zu kompensieren, dass sie Bäume pflanzen, die entstandenes CO<sub>2 </sub>binden. Dass der Teufel aber im Detail liegt, zeigt Folgendes: Nach Ansicht des Landgericht Karlsruhe kann eine Klimaneutralität nicht durch Kompensation unter Nutzung von Waldschutzprojekten erzielt werden, da das produktbezogen emittierte Treibhausgas auf diese Weise nicht dauerhaft bilanziell neutralisiert wird (siehe LG Karlsruhe, Urteil vom 26.07.2023 – 13 O 46/22 &#8211; Umweltneutrales Produkt). Denn die Bäume binden das freigesetzte CO2 nur kurzfristig. Nach deren Absterben, sei es auf natürlichem Wege oder durch Waldbrände, wird es aber langfristig wieder freigesetzt. Eine dauerhafte Neutralisierung des emittierten CO2 ist daher durch Waldschutzprojekte nicht möglich und entsprechende Werbung nach Ansicht des Landgerichts Karlsruhe untersagt, da der Verbraucher von einer dauerhaften bilanziellen Kompensation ausgeht. Inwieweit andere Gerichte dieser strengen Auslegung folgen werden, bleibt abzuwarten. Dauerhafte Kompensationsmaßnahmen dürften nach derzeitiger Gesetzeslage jedoch weiterhin eine Werbung mit dem Claim &#8222;klimaneutral&#8220; rechtfertigen.</p>



<p>Die Rechtsprechung beurteilt zudem bislang uneinheitlich, wo und in welchem Umfang der Verbraucher darüber aufgeklärt werden muss, auf welche Weise die &#8222;Klimaneutralität&#8220; des beworbenen Produkts erreicht wird, insbesondere ob diese Information direkt auf der Produktverpackung abgedruckt sein muss oder ob es ausreicht, einen QR-Code auf dem Produkt aufzubringen, der zu weiteren Informationen führt Diese Frage ist derzeit aber unter anderem Gegenstand eines inzwischen beim Bundesgerichtshof anhängigen <a href="https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;pm_nummer=0022/24">Verfahrens</a>, sodass zumindest in dieser Frage bald Rechtssicherheit herrschen dürfte.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Rechtliche Folgen irreführender Werbung</strong></h2>



<p>Die Werbung mit irreführenden umweltbezogenen Aussagen löst verschiedene Rechtsfolgen aus, die Wettbewerber und Verbraucherzentralen geltend machten können. Von besonderer Bedeutung ist der Anspruch auf Unterlassung und Rückruf auf der Vertriebskette, der erhebliche wirtschaftliche Folgen für den Werbenden hat. Recht neu, in der Praxis aber noch weitgehend bedeutungslos, ist ein Schadenersatzanspruch der geschädigten Verbraucher. Problematisch für den Werbenden ist, dass der Kläger meist die Wahl hat, bei welchem Gericht er Klage erheben will und so durch sog. &#8222;forum shopping&#8220; taktisch bei dem Gericht Klage erheben kann, welches in der Vergangenheit durch eine strenge Rechtsprechung aufgefallen ist. Daher ist es empfehlenswert, sich bei der Konzeption umweltbezogener Werbung an der jeweils strengsten Rechtsprechung auszurichten.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Reformvorhaben im Rahmen des &#8222;Green Deals&#8220; der EU-Kommission</strong></h3>



<p>Doch Vorstehendes betrifft nur die aktuelle Gesetzeslage. Während es derzeit noch an gesetzlichen Vorgaben zur Nachhaltigkeitswerbung fehlt, wird sich dies bald deutlich ändern: Nach einer Studie der EU-Kommission, in der 150 umweltbezogene Werbungen untersucht wurden, enthalten 53,3 Prozent vage, irreführende oder unbegründete Informationen über die Umwelteigenschaften der Produkte. Daher sieht die EU-Kommission Handlungsbedarf und beabsichtigt, umweltbezogene Werbung umfangreich zu regulieren. So sollen nach der am 17. Januar 2024 verabschiedeten und von den Mitgliedsstaaten ab Herbst 2026 anzuwendenden Regelungen der sog. <a href="https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-9-2024-0018_DE.pdf">Empowerment-Richtlinie</a> vor allem die folgenden Aussagen <em>untersagt</em> werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>allgemeinen Umweltaussagen, soweit der Gewerbetreibende die anerkannte hervorragende Umweltleistung, auf die sich die Aussage bezieht, nicht nachweisen kann; und</li>



<li>Aussagen, die sich auf der Kompensation von Treibhausgasemissionen begründen und wonach ein Produkt hinsichtlich der Treibhausgasemissionen neutrale, verringerte oder positive Auswirkungen auf die Umwelt hat.</li>
</ul>



<p>Gerade der letzte Verbotstatbestand hat es in sich: Danach werden Werbeaussagen wie z.B. „klimaneutral“, „zertifiziert CO2-neutral“, „CO2-positiv“, „mit Klimaausgleich“, „klimaschonend“ oder „mit reduziertem CO2-Fußabdruck“ voraussichtlich ab Herbst 2026 unzulässig sein, soweit sich die behauptete Nachhaltigkeit – wie es derzeit typischerweise der Fall ist – aus Kompensationsmaßnahmen ergibt. Hintergrund der Regelung ist folgender: Verbraucher werden nach Ansicht der EU-Kommission anderenfalls in die Irre geführt, indem ihnen suggeriert wird, dass sich die Klimaneutralität auf das Produkt selbst bezieht und hierdurch der falsche Eindruck erweckt, dass das Produkt selbst keine Auswirkungen auf die Umwelt habe. Es soll zudem unzulässig sein, ein Nachhaltigkeitssiegel anzubringen, das nicht auf einem Zertifizierungssystem beruht oder nicht von staatlichen Stellen festgesetzt wurde. Hierbei geht es der EU darum, dem Wildwuchs an unzuverlässigen Umweltsiegeln ein Ende zu bereiten.</p>



<p>Doch damit ist die Regulierung von umweltbezogener Werbung noch nicht abgeschlossen. Die EU-Kommission hat am 22. März 2023 zudem den Entwurf der sog. <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52023PC0166">Green Claims Richtlinie </a>vorgelegt. Der Richtlinienentwurf sieht nicht nur hohe Anforderungen an den Nachweis der Richtigkeit von umweltbezogenen Aussagen vor, sondern es ist auch eine Vorab-Zertifizierung von ausdrücklichen umweltbezogenen Aussagen und Umweltzeichen geplant, ähnlich wie bereits bei der Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben. Diese Richtlinie wird derzeit aber noch diskutiert. Es ist zwar zu erwarten, dass die Richtlinie bald verabschiedet wird. Die einzelnen Mitgliedsstaaten müssen sie danach jedoch erst noch in nationales Recht umsetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Schweizer Blick: Rechtslage Nachhaltigkeit</strong></h3>



<p>Ähnlich schaut auch die Rechtslage in der Schweiz aus – wobei zwischen &#8222;soft law&#8220; und &#8222;hard law&#8220; unterschieden werden muss. Die (einzige) rechtsverbindliche Bestimmung findet sich in Art. 3 Abs. 1 lit. b CH-UWG. Danach sind unrichtige und irreführende Angaben verboten. Oder anders ausgedrückt: Sämtliche Angaben in der kommerziellen Kommunikation müssen wahrheitsgetreu und klar sein.</p>



<p>Dieser allgemeine Grundsatz wird durch rechtlich nicht verbindliches &#8222;soft law&#8220; weiter präzisiert, namentlich die am 19. Dezember 2023 von der Schweizerischen Lauterkeitskommission (SLK) veröffentlichte &#8222;Richtlinie &#8211; Kommerzielle Kommunikation mit Umweltbezug / mit Umweltargumenten&#8220;.</p>



<p>Die SLK ist eine unabhängige, branchengeführte Institution, die zum Zweck der Selbstregulierung in der Werbung gegründet wurde. Die SLK hat insbesondere in den vergangenen Jahren eine Zunahme von Beschwerden im Bereich umweltbezogener Werbung vernommen. Einige der Fälle, so beispielsweise der Entscheid im Zusammenhang mit der Kommunikation der FIFA zur Klimaneutralität der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar, erregten große auch mediale Aufmerksamkeit.</p>



<p>Die neue Richtlinie konsolidiert die bisherige Praxis der SLK im Bereich der Werbung mit umwelt- und klimabezogenen Aussagen und berücksichtigt dabei auch die jüngsten internationalen Entwicklungen (insbesondere die Green-Claims-Richtlinie in der EU). Die Richtlinie fasst zusammen, auf was in der Werbung mit Umweltbezug bzw. mit Umweltargumenten in der Schweiz geachtet werden sollte, damit die lauterkeitsrechtlichen Anforderungen erfüllt sind.&nbsp;</p>



<p>Danach wird dem Klarheitsgebot entsprochen, wenn die folgenden Anforderungen kumulativ erfüllt sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Es muss aus der Werbung unmissverständlich hervorgehen, worauf sich die umweltbezogenen Angaben beziehen (Produkt, Teil eines Produkts, Unternehme, bestimmte Tätigkeiten usw.).</li>



<li>Der Werbende erläutert transparent, so dass der Verbraucher nachvollziehen kann, welche Maßnahmen zu den umwelt- oder klimabezogenen Aussagen geführt haben (z.B. durch die Reduzierung oder Vermeidung von Emissionen bzw. Kompensationsmaßnahmen). Die verwendeten Informationen müssen präzise sein und auf allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards beruhen. Die Erklärung muss in der Werbung selbst zumindest in Form von Stichwörtern enthalten sein. Für zusätzliche Erklärungen können Weblinks oder QR-Codes verwendet werden.</li>



<li>Es muss klar sein, dass die Bemühungen des Werbenden über das hinausgehen, was bereits gesetzlich vorgeschrieben und branchenüblich ist (keine Werbung mit Selbstverständlichkeiten).</li>



<li>Aus der Mitteilung muss unmissverständlich hervorgehen, ob sich die Aussagen auf aktuelle Umstände oder auf zukünftige Bemühungen beziehen. Zukunftsgerichtete Aussagen müssen klar als solche gekennzeichnet sein.</li>
</ul>



<p>Das Erfordernis der Wahrhaftigkeit verlangt, dass Werbende in der Lage sind, den Inhalt der in ihrer Werbung enthaltenen umwelt- oder klimabezogenen Darstellungen, Aussagen und Angaben zu beweisen. Die SLK stellt dabei klar, wie der Durchschnittsadressat die folgenden, häufig verwendeten umweltbezogenen Aussagen versteht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Behauptungen &#8222;nachhaltig&#8220;, &#8222;umweltfreundlich&#8220; usw. beziehen sich auf umwelt-/klimabezogene Maßnahmen, die eindeutig über gesetzliche oder brancheninterne Anforderungen hinausgehen.</li>



<li>Die Aussagen &#8222;CO2-neutral&#8220;, &#8222;CO2-freundlich&#8220;, &#8222;CO2-frei&#8220; etc. beziehen sich auf Maßnahmen zur vollständigen Vermeidung oder zum vollständigen Ausgleich des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid btw. Kohlendioxid.</li>



<li>Die Angabe &#8222;CO2-positiv&#8220; bezieht sich auf Maßnahmen, die zu einer Überkompensation führen (es wird mehr CO2 kompensiert als emittiert).</li>



<li>Die Angaben &#8222;treibhausgasneutral&#8220; oder &#8222;ohne Treibhausgase&#8220; beziehen sich auf Maßnahmen zur vollständigen Vermeidung oder Kompensation aller Treibhausgase (d.h. neben CO2 auch Stickoxide, Methan, Lachgas und die sogenannten F-Gase).</li>



<li>Die Bezeichnungen &#8222;klimaneutral&#8220;, &#8222;klimapositiv&#8220;, &#8222;klimafreundlich&#8220;, &#8222;ökologisch unbedenklich&#8220;, &#8222;grün&#8220; usw. beziehen sich nicht nur auf Maßnahmen zur vollständigen Vermeidung oder zum vollständigen Ausgleich von Emissionen (s.o.), sondern auch auf Maßnahmen zur Neutralisierung aller negativen Auswirkungen eines Produktes oder Unternehmens auf den Klimawandel.</li>
</ul>



<p>Bei einer Beanstandung dieser oder ähnlicher Aussagen muss der Werbende der SLK plausible und nachvollziehbare Berechnungen auf der Grundlage allgemein anerkannter Methoden vorlegen können. Etwaige Nachweise für Kompensationsmaßnahmen müssen in Bezug auf ihre Wirksamkeit glaubhaft dargestellt werden. Die Beweislast liegt beim Werbetreibenden, der beantragen kann, dass die entsprechenden Unterlagen vertraulich behandelt werden.</p>



<p>Entspricht die Werbung diesen Anforderungen nicht, kann sie als unlauter eingestuft und zivil- und strafrechtlich geahndet werden.</p>



<p>Da die einschlägige Bestimmung des schweizerischen Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb sehr weit gefasst ist, bietet der neue Leitfaden eine wichtige Klarstellung für die Beurteilung der Frage, ob umweltbezogene Aussagen in der Werbung dem geltenden Recht entsprechen. Es wird erwartet, dass der Leitfaden nicht nur für die Praxis der SLK, sondern auch allgemein den Gerichten und Strafbehörden als Bezugspunkt dienen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Ausblick: Umweltbezogene Werbung gestaltet sich schwierig</strong></h2>



<p>Positiv ist, dass die EU-Richtlinien sowie auch die Richtlinien der SLK einen klareren rechtlichen Rahmen schaffen werden. Durch die verschärften Anforderungen an umweltbezogene Aussagen dürfen diese zudem nur noch auf solchen Produkten auftauchen, die tatsächliche Vorteile für Umwelt und Klima bringen. Da solche Werbeaussagen damit weniger omnipräsent sind, steigt der Werbeeffekt für diejenigen Unternehmen, die sich ernsthaft Mühe geben, produktbezogene Emissionen zu reduzieren. Einen möglichen ökologischen Nachteil gibt es aber: Kompensationsmaßnahmen werden unattraktiv. Denn diese erlauben keine Werbung mehr mit Klimaneutralität und die hohen Hürden für umweltbezogene Werbung könnten zahlreiche Unternehmen davon abhalten, mit einem positiven Klimaeffekt zu werben und diesen anzustreben.</p>



<p>Festhalten lässt sich: Die Anforderungen an eine rechtmäßige umweltbezogene Werbung steigen weiter und gehen mit einem erheblichen Zeit- und Kostenaufwand einher. Die Entwicklung in Rechtsprechung und -setzung bleibt dabei äußerst dynamisch. Werbende müssen die aktuelle Entwicklung daher stets genau im Blick haben.</p>
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		<title>Quick-Check: Sind Sie fit für die Nachhaltigkeitskommunikation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 09:34:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog DE]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von Kontx Kommunikation Nachhaltigkeitskommunikation ist eine Aufgabe der internen wie auch der externen Kommunikation und birgt grosse Chancen. Der Nachhaltigkeitsbericht ist dabei nur eine Seite der Medaille. Ihre Nachhaltigkeitsstrategie und die damit verbundenen Projekte sind eine willkommene Möglichkeit, mit positiven Botschaften an die Öffentlichkeit zu treten und das Image [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="738" height="738" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png" alt="Foto von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von Kontx Kommunikation.
" class="wp-image-3818 size-full" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png 738w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25-300x300.png 300w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 738px) 100vw, 738px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von <a href="https://www.kontx.ch/team/">Kontx Kommunikation</a></strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a></p>
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<p><strong>Nachhaltigkeitskommunikation ist eine Aufgabe der internen wie auch der externen Kommunikation und birgt grosse Chancen. Der Nachhaltigkeitsbericht ist dabei nur eine Seite der Medaille. Ihre Nachhaltigkeitsstrategie und die damit verbundenen Projekte sind eine willkommene Möglichkeit, mit positiven Botschaften an die Öffentlichkeit zu treten und das Image als verantwortungsbewusstes Unternehmen zu prägen. Doch noch sind nicht alle Unternehmen darauf vorbereitet. Wenn Sie wissen wollen, ob Sie fit für eine erfolgreiche Nachhaltigkeitskommunikation sind, investieren Sie ein paar Minuten und nehmen Sie mithilfe unseres Fragebogens eine Selbsteinschätzung vor.</strong></p>



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<p>Nachhaltigkeit ist in kürzester Zeit zum Top-Thema der Unternehmenskommunikation geworden. Ihre Bedeutung nimmt in den nächsten Jahren noch weiter zu. Aufgrund erwarteter Regulierungen in der Europäischen Union (Stichwort „CSR-Direktive“) und in den Mitgliedsstaaten ist daher jedes Unternehmen gut beraten, sich frühzeitig mit Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsberichterstattung auseinanderzusetzen. Auch Schweizer Unternehmen mit Beziehungen in die EU sind mittelbar betroffen. </p>



<p>Die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts mag vordergründig lästig wirken. Insbesondere, wenn das Thema Nachhaltigkeit noch nicht auf Geschäftsführungsebene angekommen ist oder im Unternehmen ein Schattendasein fristet. Eine gekonnte Nachhaltigkeitskommunikation sichert ein Unternehmen nicht nur gegen Risiken ab. Sie hilft auch dabei, neue Kund:innen zu gewinnen, denn ein gut gemachter Nachhaltigkeitsbericht wird künftig immer mehr zum Aushängeschild des Unternehmens. Er liefert willkommene Argumente für eine zukunftsorientierte Unternehmenskommunikation, die über die Gesamtheit der Kommunikationskanäle gespielt werden kann und wirksam dazu beiträgt, sich von Mittbewerber:innen zu differenzieren, Lieferant:innen-Beziehungen zu sichern und neue Kund:innen und Absatzmärkte zu erschliessen – gerade im B2B-Bereich.&nbsp;<em>(mehr dazu im&nbsp;<a href="https://www.kontx.ch/ein-guter-nachhaltigkeitsbericht-ist-immer-teamwork/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interview mit Thomas Vogt.)</a></em></p>



<p>Testen Sie mithilfe unseres Quick Checks Ihre Readiness für die Nachhaltigkeitskommunikation.</p>



<p>Der Fragebogen umfasst 12 qualitative Fragen, deren Beantwortung nicht mehr als wenige Minuten dauert. Wir werten Ihre Antworten aus und ermitteln, an welchen Stellschrauben Sie drehen sollten, um Ihre Fitness in Sachen Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsberichterstattung zu verbessern. Dadurch erhalten Sie konkrete Ansatzpunkte und effektive Argumente, um Ihre Geschäftsleitung von dem Potenzial einer gelingenden Nachhaltigkeitsberichterstattung zu überzeugen.</p>



<p class="has-text-align-center">Die Teilnahme ist kostenlos. Alle Eingaben werden vertraulich behandelt.</p>



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		<title>Kommentar: Nachhaltigkeit ist ein Compliance-Thema, um das sich der/die CFO kümmern sollte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2024 10:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog DE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von Kontx Kommunikation Jeder Geschäftsführer und insbesondere jeder CFO, zu dessen Aufgabenbereiche Compliance und Risikomanagement üblicherweise gehört, ist mehr als gut beraten, das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf die Agenda zu setzen und die Nachhaltigkeitsberichterstattung zur Chefsache zu machen. Fortschrittliche Unternehmen haben das produktive Potenzial einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von <a href="https://www.kontx.ch/team/">Kontx Kommunikation</a></strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a><a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/"></a></p>
</div></div>





<p><strong>Jeder Geschäftsführer und insbesondere jeder CFO, zu dessen Aufgabenbereiche Compliance und Risikomanagement üblicherweise gehört, ist mehr als gut beraten, das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf die Agenda zu setzen und die Nachhaltigkeitsberichterstattung zur Chefsache zu machen. Fortschrittliche Unternehmen haben das produktive Potenzial einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Gestaltung der Unternehmensprozesse bereits erkannt. Alle anderen werden sich bewegen, spätestens wenn aus der Nachhaltigkeitsberichterstattung endgültig eine Pflicht und damit ein hartes Compliance-Thema geworden ist. Gewinnen wird dabei, wer vor die Lage kommt.</strong></p>



<p>Ein Unternehmen auf Nachhaltigkeit umzustellen, ist eine Herkulesarbeit. Aber sie lohnt sich aus vielen Gründen. So wird der Umbau zu einem nachhaltigen Unternehmen, wenn er gut gemacht ist, den finanziellen Erfolg substanziell verbessern. Die Compliance, also die Regeltreue von Unternehmen, worunter man die Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien und freiwilligen Kodizes subsummieren kann, mag aber das zwingendere Argument dafür sein, sich heute mit Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsberichterstattung zu befassen.</p>



<p>Die Corporate Social Responsibility-Direktive, kurz CSRD, ist eine EU-Richtlinie, die die Nachhaltigkeitsberichterstattung für grosse Unternehmen in der Europäischen Union (EU) verbindlich regelt. Betroffen sind zunächst grosse börsennotierte und nicht-börsenkotierte Unternehmen und die Berichtspflicht gilt ab dem Geschäftsjahr 2024 wird aber schnell ausgeweitet. Was das mit der Schweiz zu tun hat?</p>



<p>In der Schweiz erstellen aktuell etwa 1 Promille, d.h. 600 von 600 000 Unternehmen, einen Nachhaltigkeitsbericht. Die Berichte sind sehr verschieden, deshalb kaum vergleichbar und meist ungeprüft. Es bestehen bisher kaum Richtlinien, Empfehlungen oder Unterstützungsmassnahmen. Für mich kein Grund, die Wichtigkeit des Themas herunterzuspielen.</p>



<p>Zwar sind heute viel weniger Unternehmen, als man meinen könnte, zur Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet. In Deutschland gerade mal 500. Doch schon in zwei Jahren werden es 15.000 sein. Zudem sollte niemanden überraschen, wenn die gesetzlichen Vorgaben viel schneller nach unten durchgereicht werden, als der Gesetzgeber das verbindlich macht. Wenn die grossen Unternehmen ihre Berichtspflicht ernst nehmen, weil sie es müssen, werden sie schnell auch ihre Lieferanten in den Blick nehmen. Das heisst, auch ein kleines, an sich nicht-berichtspflichtiges Unternehmen in der Schweiz muss seinem Kunden plötzlich Informationen zur eigenen Nachhaltigkeit liefern, was knifflig sein kann, wenn es ad hoc erledigt werden muss. Wer die Arbeit dann schon gemacht hat, ist also klar im Vorteil. Wer sie nicht macht, läuft Gefahr aussortiert zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Mein Rat an alle CFOs: Nachhaltigkeit vom Ende her denken</strong></h2>



<p>Ich bin der Meinung, dass das Thema Nachhaltigkeit vom Ergebnis hergedacht werden muss. Michael D&#8217;heur ist Autor von „CSR und Value Chain Management“, einem schon mehrere Jahre alten, aber nicht minder aktuellem Nachschlagewerk, das jede Menge produktive Denkanstösse und teils verblüffende praktische Fallstudien liefert, wie Unternehmen unterschiedlichster Branchen daran arbeiten, Nachhaltigkeit zur DNA des eigenen Unternehmens werden lassen.</p>



<p>Das von dem Autor entwickelte und erfolgreich propagierte Managementkonzept der &#8218;Nachhaltigen Wertschöpfung&#8216; ist darauf gerichtet Nachhaltigkeit im Kerngeschäft eines Unternehmens zu verankern. Wenn Nachhaltigkeit nach vorne gedacht wird, kann sie starke Triebkräfte entwickeln. Die nachhaltige Aus- und Umgestaltung der Wertschöpfungskette führt zu mehr Wachstum, kann Unternehmen und Mitarbeiter auf allen Ebenen empowern und die gesamte Organisation zukunftsfähig machen. Das erfordert ein bisschen Nachdenken und Entschlossenheit. Aber wenn Nachhaltigkeit in Produkten, Dienstleistungen und, das ist das A und O, auch in den Lieferketten eines Unternehmens umgesetzt wird, dann ist vieles möglich.</p>



<p>Wer es gut macht, dem winkt eine Belohnung. Eine pro-aktive, gelingende Nachhaltigkeitskommunikation sichert das Unternehmen nicht nur gegen Risiken ab und hilft dabei, neue Kunden zu gewinnen. Ein gut gemachter Nachhaltigkeitsbericht, der auf den Informationen aufbaut, die im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung erarbeitet wurden, wird künftig immer mehr zu einem guten Aushängeschild für die Unternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Warum die Verantwortung für das Storytelling nicht beim CFO ansiedeln?</strong></h2>



<p>Frei nach dem deutschen Soziologen Harald Welzer, der mit der Stiftung Futur 2 (<a href="https://futurzwei.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://futurzwei.org/</a>) Geschichten des Gelingens schreibt und diese als wichtige, vielleicht wesentlichste Triebkraft für eine enkeltaugliche Zukunft betrachtet, versammelt Michael D’heurs Sammelband „CSR und Value Chain Management“ eine Menge gelungener Nachhaltigkeitsgeschichten. Es enthält Praxisbeispiele für nachhaltige Wertschöpfungsketten, die Schule gemacht haben, darunter in führenden Unternehmen wie Beiersdorf, SAP, VAUDE, Infineon Technologies, BASF, Nanogate, Henkel, Symrise, Siemens, Fairphone und viele mehr. Am verblüffendsten ist dabei, dass dieses Buch (und damit auch seine Beispiele) schon mehr als 10 Jahre alt sind. Mit ein Grund dafür, dass ich auf die zweite Auflage gespannt bin, denn natürlich interessiert mich, wie sind die Unternehmen weitergegangen, was haben sie in der Zwischenzeit erreicht.</p>



<p>„CSR und Value Chain Management “ ist ein Buch, das ein umfassendes Konzept zur Verankerung von Nachhaltigkeit im Kerngeschäft bietet. Es ist bereits über 100.000-mal kostenpflichtig heruntergeladen worden und damit eines der erfolgreichsten Fachbücher zu einem der heissesten Themen der heutigen Zeit geworden. Es wäre zu wünschen, dass darunter zahlreiche CFOs sind.</p>



<p>Mein Tipp als Kommunikationsexpertin, die in den letzten 20 Jahren unzähligen Unternehmen geholfen hat, mit guten Stories in die Offensive zu kommen: Setzten Sie Nachhaltigkeit jetzt auf die CFO-Agenda und holen Sie sich die nötige Inspiration. Das Buch von Michael D’heur bietet jede Menge davon. Um Sie dabei zu unterstützen, verlosen wir 5 Exemplare der deutschen Ausgabe. Möchten Sie mehr über unseren Buchtipp und die Verlosung erfahren? Klicken Sie <a href="https://www.kontx.ch/wir-verlosen-5-exemplare-des-buches-csr-und-value-chain-management-profitables-wachstum-durch-nachhaltig-gemeinsame-wertschoepfung-von-michael-dheur/">hier</a>.</p>
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		<title>Buchtipp &#038; Verlosung: 5 Exemplare des Buches „CSR und Value Chain Management“ von Michael D’heur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Gebhardt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 08:08:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitskommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von Kontx Kommunikation Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsberichterstattung sind Themen, die neuerdings enorm an Fahrt gewonnen haben und wohl jeden Kommunikationsverantwortlichen mehr oder minder umtreiben. Dabei ist das Thema gar nicht so neu. Unser Kooperationspartner Michael D’heur von der Unternehmensberatung sust.biz in München ist schon vor rund 10 Jahren mit einem [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="738" height="738" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png" alt="" class="wp-image-3818 size-full" srcset="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25.png 738w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25-300x300.png 300w, https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/03/Design-ohne-Titel-25-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 738px) 100vw, 738px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-text-align-left"><strong>von Bettina Gebhardt, Inhaberin und Geschäftsführerin von <a href="https://www.kontx.ch/team/">Kontx Kommunikation</a></strong> <a href="https://www.linkedin.com/in/bettina-gebhardt-256a411b/"><img loading="lazy" decoding="async" width="40" height="40" class="wp-image-4142" style="width: 40px;" src="https://www.kontx.ch/wp-content/uploads/2024/04/icons8-linkedin-48.png" alt=""></a></p>
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<p>Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsberichterstattung sind Themen, die neuerdings enorm an Fahrt gewonnen haben und wohl jeden Kommunikationsverantwortlichen mehr oder minder umtreiben. Dabei ist das Thema gar nicht so neu. Unser Kooperationspartner Michael D’heur von der Unternehmensberatung sust.biz in München ist schon vor rund 10 Jahren mit einem bemerkenswerten Sammelband hervorgetreten.</p>



<p>„CSR und Value Chain Management / Profitables Wachstum durch nachhaltig gemeinsame Wertschöpfung“ (ISBN 978-3-642-39889-6) ist 2014 bei Springer erschienen und stellt einen Referenzrahmen für die Planung und Umsetzung nachhaltig gemeinsamer Wertschöpfung bereit und illustriert an Beispielen die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeit im Kerngeschäft. Das ist Storytelling par excellence und darum heute noch aktuell.</p>



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<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Ein Handbuch mit vielen Best Practice-Beispielen</strong></h2>



<p>Die knapp einhundertseitige Einleitung mag nicht mehr die allerneueste Gesetzgebung <a href="https://www.kontx.ch/ein-guter-nachhaltigkeitsbericht-ist-immer-teamwork/">(mehr über die aktuellen Rahmenbedingungnen erfahren Sie hier)</a><a> </a>widerspiegeln und auch auf dem Gebiet der Öko-Label hat sich einiges getan. An Aktualität keineswegs verloren haben aber die Praxisbeispiele für nachhaltige Wertschöpfungsketten, die allesamt Schule gemacht haben, darunter in führenden Unternehmen wie Beiersdorf, SAP, VAUDE, Infineon Technologies, BASF, Nanogate, Henkel, Symrise, Siemens, Fairphone und viele mehr.</p>



<p>Ich kenne und schätze Michael D’heur schon seit vielen Jahren. Er verfügt über einen belastbaren Erfahrungsschatz aus der Strategie- und Prozessberatung bei grossen, internationalen Unternehmen und ihrer Lieferantennetzwerke. Seit er sich nach einer traditionellen Beraterkarriere mit seiner eigenen Unternehmensberatung sust.biz selbstständig gemacht hat, gehört er zu den frühesten Vordenkern, wenn es um die praktische Einführung des Nachhaltigkeitsgedankens auf allen Ebenen der unternehmerischen Wertschöpfung geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-medium-font-size"><strong>Nachhaltigkeitsberichterstattung: Riesenchance für die Unternehmenskommunikation</strong></h2>



<p>Für mich ist „CSR und Value Chain Management“ ein echtes Mutmacherbuch für alle, die sich heute im eigenen Unternehmen mit der Einführung nachhaltiger Produkte, Prozesse und Praktiken auseinandersetzen wollen oder müssen.</p>



<p>Wir von Kontx betrachten Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsberichterstattung als eine Riesenchance für die Unternehmenskommunikation. Wer jetzt vorne ist, wird das Image seines Unternehmens auf viele Jahre positiv prägen können. Damit noch mehr Entscheider und Entscheiderinnen den Mut fassen, entschlossen an der eigenen Nachhaltigkeitsstory zu schreiben, möchten wir dieses Buch und seine beeindruckenden Erfolgsgeschichten mit Euch teilen und verlosen 5 Exemplare der deutschen Ausgabe im Wert von je 61 CHF.</p>



<p>Die Verlosung läuft bis zum 29. Februar 2024. Die Bücher werden den Gewinner:innen versandkostenfrei zugestellt. Teilnehmen können alle mit Ausnahme von Mitarbeiter:innen von Kontx Kommunikation, Zürich und Frankfurt, und sust.bizz, München.</p>



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